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Das sagen die Überlebenden aus Greifswald zum Terrorurteil von Istanbul

Greifswald/Istanbul Das sagen die Überlebenden aus Greifswald zum Terrorurteil von Istanbul

2016 starben bei einem Attentat in der Türkei 12 Deutsche. Jetzt wurden drei Syrer zu lebenslanger Haft verurteilt.

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2016 werden nach einem Anschlag in Istanbul Verletzte versorgt.

Quelle: DPA

Greifswald/Istanbul. Mehr als zwei Jahre nach einem Selbstmordanschlag auf Deutsche in Istanbul hat ein türkisches Gericht drei Syrer am Mittwoch zu lebenslanger Haft verurteilt. Sie wurden unter anderem wegen Beihilfe zur Tötung von zwölf Menschen schuldig gesprochen.

Bei dem Anschlag am 12. Januar 2016 im Istanbuler Altstadtviertel Sultanahmet waren zwölf Deutsche getötet und 16 weitere Menschen verletzt worden. Zu den Überlebenden der betroffenen Reisegruppe gehörten der Greifswalder Walter Kienast (67) und seine Frau, die die Erinnerungen an den Tag noch heute quälen. „Dieses Urteil hätten wir dem türkischen Staat nicht zugetraut“, sagt Walter Kienast. „Es ist jetzt ein stückweit ein Gefühl der Gerechtigkeit. Aber für die Angehörigen der Opfer noch viel wichtiger als für uns. Ihnen wurden Familienmitglieder einfach aus dem Leben gerissen. Bei uns überwiegt inzwischen die Freude, selbst am Leben zu sein und als Familie noch zu existieren“, sagte der frühere Greifenfleisch-Geschäftsführer am Mittwoch gegenüber der OZ.

Der Prozess hatte bereits im Juli 2016 begonnen. Mehrere der 26 Beschuldigten wurden freigesprochen. Die Behörden hatten als Selbstmordattentäter den Syrer Nabil Fadli identifiziert. Laut Gerichtsunterlagen war er IS-Anhänger und ließ sich in die Türkei schmuggeln. Der IS hatte sich nicht zur Tat bekannt.

OZ

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