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Greifswald Dat Rüsten
Vorpommern Greifswald Dat Rüsten
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00:00 17.05.2017

Dei Löw, dei König von dei Diere, reep dei Diere ut den Busch tausamen un verkloorte ehr, dat in den gägenöver liggenden Busch een Wulf mit sien Rudel läwte, dei bloots up eene Gelägenheit täuwte, in ehren Busch intaufallen, üm all unnerdan tau maken. Hei reep dortau up, ehre Waffen ümmer bereit tau hollen. Dei Diere mit een kräftiges Gebiß sülln öfters eis taun Tähnendokter gahn un ehr Gebiß in Ordnung bringen laten, wenn’t nödig wier. So kreegen alle Diere Updrach, ehre Waffen, as Tähne, Schnäbel, Krallen, Tacheln ümmer in'n besten Taustand tau hollen. Ok sülln sei sik in Afwehr- un Angriffsäubungen ümmer fit hollen. Dei Voß plichtete den Löwen glieks bi un lawte siene Vörsicht un Ümsicht un meinte: „Angriff is dei beste Verteidigung. Deswägen süll man dei Wülf-Angriff'

tauvörkamen.“ Dei Löw winkte af: „Dat hemm dei Minschen all mihrfach versöcht un is ümmer scheiw gahn. Bispille sünd dei Tweite Weltkrieg, dei Korea- un Vietnamkrieg. Sone Kriege koenen wi uns nich leisten. Wi mööten över dei Wülf dei Tatzen wiesen, dat sei keene Lust kriegen, uns antaugriepen.“ Dei Muus wend'te in: „Un wenn dei Wülf gor keene kriegerischen Afsichten hemm un bloots an ehre Sülfstverteidigung denken?   Ik verkruup mi in mien Muusloch, dor bünn ik seker.“ Un denn räd'ten all dörcheenanner. Dei eenen wieren för dei Verbäderung von dei Waffen un dei annern dorgägen un verwiesten dorup, dat dat bäder wier, dei Laach nich tau verschlichtern. Denn spröök dei König een Machtwuurd: „Dei Wülf sünd uns Fiend, un wi mööten sei in Schach hollen. Un nu makt, wat ik juch secht heff.“ Un denn leep dat Läben wieder. Dei Egel rullte sik tau eene Kugel tausamen un leet all siene Tacheln seihn. Dei Voß bröök in eenen Häuhnerstall in un wull een Hauhn schnappen, würd över verjagd. Dei Plantenfräter söchten na nohrhafte Planten un Wörtel un kümmerten sik wenig üm Verteidigung. Övrigens wier dat jo so, dat all sik in ehren egenen Busch gägen Mitbewahner verteidigen möösten, dei ehr an't Ledder wulln.

So bleew dei Laach angespannt, över dei mihrsen versöchten, mit ehr egenes Läben kloor tau kamen. Uterdem versöchten sei, friedlich mit dei Wülf ümtaugahn. Sei tuschten Läbensmiddel un anner Saaken för den däächlichen Gebruk. Sei meinten, dat dat dei beste Wech wier, mit dei Wülf uttaukamen. Dei Löw un siene Mitstrieder över drängten bet an dei Porten von den Wülfbusch vör. Dei Wülf fäuhlten sik inengt un bereid'ten sik mit ehre Waffen vör, över sei bleeben friedlich in ehre Grenzen. Un dat wir gaud so.“

Lieden möösten över all, wiel väle Stüürmiddel in dat Rüsten stäkt würden!

OZ

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