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Greifswald Demonstranten fordern Eigenständigkeit des Theaters
Vorpommern Greifswald Demonstranten fordern Eigenständigkeit des Theaters
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16:29 24.02.2018
Demonstration für den Erhalt der Eigenständigkeit des Theaters Vorpommern am Donnerstag in Greifswald. Quelle: Stefan Sauer
Greifswald

„20 Jahre verfehlte Kulturpolitik sind genug“, „Vorpommern, Deutschlands Sonnendeck in kultureller Wüste“ - mit diesen und ähnlichen Plakaten machten die Demonstrationsteilnehmer auf die schwierige Situation des Theaters Vorpommern aufmerksam. Gut 250 Menschen, darunter auch Mitarbeiter des Theaters, der ehemalige Oberbürgermeister Arthur König (CDU) und mehrere Bürgerschaftsmitglieder, nahmen an der Protestveranstaltung am Donnerstagnachmittag vor der Stadthalle teil.

Massive Stimmung gegen die schlechte Finanzausstattung für das Theater Vorpommern machten am Donnerstagnachmittag gut 250 Demonstrationsteilnehmer.

Vertreter des Theaters, der Gewerkschaften und des Theaterfördervereins Hebebühne forderten zukunftsfähige Strukturen und den Erhalt der Eigenständigkeit. „Wir möchten, dass alle Mitarbeiter fair und wieder nach Tarif bezahlt werden“, sagt Verdi-Vertreterin Agnes Schreieder. Derzeit verzichten die knapp 280 Theatermitarbeiter auf bis zu 17 Prozent ihres Gehalts. Seit 20 Jahren gibt es Haustarifverträge am Theater Vorpommern, der Abstand zum Flächentarifvertrag ist über die Jahre weiter gewachsen.

Kernproblem: Das Land hat die Zuschüsse für das Theater Vorpommern seit 1994 nicht erhöht. „Das Damokleschwert der Insolvenz schwebt inzwischen in einer Regelmäßigkeit über den Köpfen der Theaterbelegschaft, dass man sich fast daran gewöhnt“, sagt der Intendant Dirk Löschner als Redner der Protestveranstaltung. Den Alltag am Theater bezeichnet er als Ausnahmezustand, in dem mittlerweile alle Übung hätten.

Seit Jahren wird über eine Reform der Theater in Vorpommern diskutiert. Ursprünglich hatte das Land gefordert, dass das Theater Vorpommern sowie die Theatern in Neubrandenburg und Neustrelitz zu einem gemeinsamen Staatstheater fusionieren. Dadurch sollten 60 Stellen eingespart werden. An dem zu gründenden Theater sollten 420 Mitarbeiter verbleiben. Diese Pläne sind vorerst auf Eis gelegt, stattdessen wird über eine Kooperation diskutiert, die deutlich bessere Bedingungen für die Mitarbeiter sowie einen besseren Spielplan bedeutet, die aber mit höheren Kosten für Land und Kommunen verbunden sind.

Zur Stunde findet in der Stadthalle eine Aktuelle Stunde zum Thema Theater statt.

Degrassi Katharina

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