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Karlsburg hat mit Rolf Warkus einen erfahrenen Kommunalpolitiker wieder als Bürgermeister

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Die Wahlurne ist geöffnet und wird ausgeschüttet. FOTOS (2): C. MEERKATZ

Karlsburg. Die Freude steht ihm ins Gesicht geschrieben: Rolf Warkus ist für die kommenden zwei Jahre der neue (alte) Bürgermeister der Gemeinde Karlsburg. Die 1018 Wahlberechtigten konnten sich zwischen Warkus, der für die Wählergemeinschaft antritt, und Einzelbewerber Frederik Wolf (37) entscheiden. Das gestrige Votum ist eindeutig: 486 Stimmen wurden abgegeben, sieben davon waren ungültig. Von den 479 gültigen Stimmen entfielen 341 auf Warkus, 138 auf Wolf. Die Wahlbeteiligung lag bei 47,7 Prozent. Darin enthalten sind sechs Prozent Briefwähler.

OZ-Bild

Karlsburg hat mit Rolf Warkus einen erfahrenen Kommunalpolitiker wieder als Bürgermeister

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„Ich freue mich sehr, dass die Bürger der Gemeinde so entschieden haben. Es ist einerseits für mich die Bestätigung meiner bisherigen Arbeit und andererseits Ansporn, weiter engagiert zum Wohle Karlsburgs zu agieren“, sagte Warkus. Zu den ersten Gratulanten gehörten die Helfer im Wahllokal und Mitarbeiter des Amtes Züssow, die die Stimmenauszählung überwachten. Auch viele Bürger, die sich für ihn entschieden hatten, riefen noch am Abend bei ihm an, um ihre Freude auszudrücken und zu gratulieren.

Die Neuwahl des Bürgermeisters mitten in der noch bis 2019 andauernden Wahlperiode war nötig geworden, weil der bisherige Amtsinhaber Thomas Kohnert Ende Januar aus beruflichen Gründen das Amt aufgegeben hatte. Er war zum Geschäftsführer der Modell- und Werkzeugbau GmbH in Torgelow berufen worden. Seitdem führte Warkus als 1. Stellvertreter die Amtsgeschäfte (die OZ berichtete).

Der 76-Jährige, der bereits von 1994 bis 2014 Bürgermeister in Karlsburg war, verfügt über einen reichen kommunalpolitischen Erfahrungsschatz und ein großes Netzwerk. Er will die beiden Jahre als Gemeindeoberhaupt nutzen, „um Vorhaben zu Ende zu bringen und für die Zukunftsfähigkeit Karlsburgs gemeinsam mit der Gemeindevertretung kluge Entscheidungen treffen“, wie er betonte.

Die nächsten Aufgaben für die nahe Zukunft seien klar abgesteckt. „Im kommenden Jahr wollen wir unser neues Feuerwehrgerätehaus errichten. Außerdem müssen wir in Sachen Windparkerweiterung Entscheidungen treffen. Das wird nicht einfach“, erklärte er. Sehr wichtig ist ihm auch eine Lösung für die Kirchenruine in Steinfurth. „Wir haben Vorstellungen, was da auf lange Sicht machbar ist, haben uns in anderen Kommunen dazu umgeschaut. Das Bauwerk muss für die Identität der Steinfurther unbedingt erhalten werden“, fügt er an. Und natürlich werde er auch die Umrüstung der Straßenbeleuchtung auf LED weiter im Blick behalten.

Der unterlegene Kandidat Frederik Wolf erfuhr durch die OZ vom Wahlergebnis. „Die Wahlbeteiligung finde ich in Ordnung, das Ergebnis hätte ich mir natürlich anders gewünscht. Aber ich kann damit leben“, bekannte er. Wolf, der bei der Volkssolidarität arbeitet, hat es damit auch bei seiner zweiten Kandidatur zum Bürgermeister nicht ins Amt geschafft. Er ist aber weiterhin Mitglied der Gemeindevertretung von Karlsburg und arbeitet im Finanzausschuss mit.

Das Wahlergebnis der gestrigen Bürgermeisterwahl ist noch nicht offiziell. Es muss am Dienstagabend während der Beratung des Wahlausschusses noch offiziell bestätigt werden.

Cornelia Meerkatz

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