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Greifswald Der „Duft-Papst“ kommt ins Krupp-Kolleg
Vorpommern Greifswald Der „Duft-Papst“ kommt ins Krupp-Kolleg
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00:00 14.10.2016

Zum vierten Mal in Folge präsentiert das Krupp-Kolleg im Wintersemester ein Programm, in dem es praktisch keine freien Termine mehr gibt. „Wir haben erneut 60 bis 70 Veranstaltungen“, informiert der wissenschaftliche Geschäftsführer Christian Suhm. „Die Kooperation mit der Universität ist inzwischen auf qualitativ so hohem Niveau, dass wir häufig Interessenten vertrösten müssen. Bei Tagungen können das schon mal zwei Jahre sein, und das Programm fürs Sommersemester ist schon zu über 80 Prozent fertig“, sagt er. Steigerungen seien nicht mehr möglich, aber man wolle das erreichte Niveau halten.

In der nächsten Woche sind alle Tage auch mit Abendveranstaltungen belegt. Drei neue Reihen werden eröffnet, drei Mal lädt das Kolleg zum Empfang ein. Montag 18 Uhr spricht der Tübinger Professor Volker Leppin als Erster in der Reihe „Kontinuitäten im Wandel. Praktizierte Frömmigkeit zwischen Mittelalter und früher Neuzeit.“ Diese Reihe ist ein Beitrag des Kollegs zum 500.

Reformationsjubiläum 2017. „Leppin wertet die Reformation eher als Transformation statt als Reformation und Kirchenspaltung“, macht Suhm neugierig.

Am 18. Oktober startet eine von einem Greifswalder Graduiertenkolleg organisierte Reihe. Die Forscher befassen sich mit der Reaktion von Organismen auf Umweltveränderungen und untersuchen, inwieweit Pflanzen und Tiere beispielsweise den Klimawandel tolerieren. „Den Titel der Reihe ,Planet Erde 3.0’ wird der Sprecher des Graduiertenkollegs, Prof. Klaus Fischer, bei der Eröffnung erläutern“, sagt Suhm. Als Erster spricht am Dienstag um 18 Uhr Prof. Wolfgang Lucht über „Wie kann Zukunft gelingen? Planetare Grenzen, komplexe Erde und sozial-ökologische Transformation“. Zu dieser Reihe gehören zwölf Vorträge, von denen vier im Kolleg stattfinden. Auch Geologen und Philosophen beteiligen sich an dieser Vortragsreihe.

Am 19. Oktober um 18 Uhr wird in der Reihe „Molekulare Grundlagen des Lebens“ der Bochumer Professor Hanns Hatt erwartet. Man nennt den Bochumer auch den „Duft-Papst“. Weil der Wissenschaftler sehr populär vorzutragen versteht, wurde Hatt schon mit dem Communicator-Preis ausgezeichnet. Er spricht über „Die Macht der Düfte. Bedeutung von olfaktorischen Faktoren in- und außerhalb der Nase.“

Außerdem gibt es in diesem Semester die 20. Greifswalder Rede. Die Reihe „Mensch: Maschine“ des Jungen Kollegs geht ebenso wie die „Felix-Hausdorff-Vorlesungen weiter, vieles mehr ist im Angebot. eob

• www.wiko-greifswald.de

OZ

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