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Greifswald „Der große Wurf ist nicht gelungen“
Vorpommern Greifswald „Der große Wurf ist nicht gelungen“
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15:36 29.08.2018
Die Liegegebühren im Hafen Wieck sollen laut Satzungsentwurf drastisch steigen. Quelle: Peter Binder
Greifswald

Laut aktuellem Entwurf der Hafengebührensatzung muss der Greifswalder Yachtclub ab 2019 mindestens 2380 Euro pro Jahr mehr für seine Liegeplätze aufbringen als bislang. „Das wären insgesamt rund 6200 Euro“, rechnet Vorsitzender Christian Radicke vor. Das ist eine Kostensteigerung von 62 Prozent.

Die würde sogar noch höher ausfallen, sollte der Verein in nächster Zeit fünf Kinder und Jugendliche als Mitglieder verlieren. Dann erhöhe sich die zu zahlende Summe auf 7440 Euro. Das wiederum käme fast einer Verdopplung der jetzigen Gebühren gleich. Dabei war die Hoffnung nach den hitzigen Debatten im Herbst 2017 groß, dass die Belastungen weniger hoch ausfallen (die OZ berichtete). Ziel der Politik war es, die steigenden Hafengebühren mittels Sportförderung zumindest teilweise aufzufangen – insbesondere für Vereine, die Kinder- und Jugendarbeit leisten.

Mit Spannung hatten Vereine in Greifswald deshalb auch die von der Verwaltung angekündigte neue Sportfördersatzung erwartet. Doch der Entwurf, in dieser Woche in den Fachgremien der Bürgerschaft diskutiert, erzeugt Ernüchterung. „Der große Wurf ist nicht gelungen. Obwohl alle davon reden, dass der Sport in Greifswald aufgrund der Vielzahl von Aktiven eine herausragende Stellung einnimmt, tut sich die Stadt mit einer gebührenden Förderung mehr als schwer“, urteilt Bernt Petschaelis, Vorsitzender des Stadtsportbundes, der als Dachorganisation über 13 000 Aktive vertritt.

Hase Petra

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