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Greifswald Die Baggerarbeiten beginnen
Vorpommern Greifswald Die Baggerarbeiten beginnen
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00:00 13.07.2018
Im Hafen von Ladebow wird das Hafenbecken ausgebaggert. Quelle: Foto: Peter Binder
Greifswald

. Seit der letzten Woche wird im und an der Zufahrt Greifswalder Wirtschaftshafen in Ladebow gebaggert. Die Fahrrinne wird künftig 6,50 Meter tief sein, so dass wieder Schiffe mit einem Tiefgang von 5,70 Meter den Hafen anlaufen können. Aktuell können nur Wasserfahrzeuge mit einem Tiefgang von 4,20 Meter in Ladebow festmachen. Diese Beschränkung gilt seit September letzten Jahres. Nach der letzten großen Baggerung 2002/3 konnten noch Schiffe mit 6,10 Meter Tiefgang in Ladebow anlaufen. Mittelfristig soll das wieder erreicht werden.

Die aktuellen 4,20 Meter Tiefgang haben heute nur wenige Schiffe. Die Tiefgangsbeschränkung hat katastrophale Auswirkungen auf den Betrieb des Hafens. Der Getreideumschlag ist faktisch zusammengebrochen.

Wie Dirk Berger, der Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Stralsund, informierte, wird die Baggerung etwa fünf Wochen dauern. Die Ausschreibung für die Arbeiten habe die dänische Firma „Svendborg Uddybning APS“ gewonnen. Die Bundesbehörde investiert etwa 650000 Euro für die Vertiefung der versandeten Zufahrt nach Ladebow. Etwa 300000 Kubikmeter müssen ausgebaggert werden.

Sand und Schlick werden in der Pommerschen Bucht verklappt. Parallel laufen im ebenfalls versandeten Hafenbecken Baggerarbeiten im Auftrag des Eigentümers, der Stadt Greifswald. Dort müssen 200

000 Kubikmeter entnommen werden, so Berger. Die Stadt hat dafür auf dem Gelände des Hafens Ladebow ein Spülfeld für 250000 Euro anlegen lassen. Die Baggerung selbst kostet etwa 215000 Euro.

Der Sand auf dem Spülfeld soll wirtschaftlich verwertet werden.

eob

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