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Greifswald Die Ergebnisse
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00:00 26.09.2017
Greifswald

Die CDU ist stärkste Kraft geworden, verliert in Greifswald jedoch massiv an Stimmen. Ihr bestes Ergebnis erzielen die Christdemokraten mit 35,7 Prozent im Wahlbezirk „Vereinshaus Mühlenverein“ in der Wolgaster Landstraße, gefolgt vom Wahlbezirk „Kita Friedrich Wolf“ (Groß Schönwalde) mit 35,5 Prozent. Noch 2013 lag das höchste Ergebnis der CDU bei 58 Prozent (Friedrichshagen).

Sowohl in Friedrichshagen als auch in anderen Wahlbezirken wuchs die Alternative für Deutschland (AfD). In Friedrichshagen bekam die rechtspopulistische Partei 27,9 Prozent der Stimmen – die CDU verliert dort rund 30 Prozent und kommt auf 29,9 Prozent. Zwei Wahlbezirke konnte die AfD gewinnen: In der Grundschule Greif (Schönwalde I) bekam sie 25,4 Prozent und im Alexander-von-Humboldt-Gymnasium (Schönwalde II) 28,3 Prozent. Wie im Bund ist die AfD in Greifswald drittstärkste Partei.

Die Linke belegt vor der AfD den zweiten Rang. Sie punktete vor allem in Schönwalde I und II. In den Bezirken „Alexander-von-Humboldtgymnasium“ und in der „Kita Lilo Herrmann“ kommt sie mit jeweils 24,8 Prozent auf ihre besten Ergebnisse.

Die Anhänger der Grünen leben in der Innenstadt. Im Friedrich-Ludwig-Jahn-Gymnasium bekam die Ökopartei 18,9 und in der Kita Lütt Matten 16 Prozent.

Die FDP wird auch in Greifswald wiedergeboren: Mit zweistelligen Ergebnissen in vier Wahlbezirken der Innenstadt erholt sich die wirtschaftsliberale Partei von der Wahlniederlage 2013 (höchstes Ergebnis damals: 6,5 Prozent).

Die SPD liegt unter ihrem historisch schlechten Bundesdurchschnitt. In Schönwalde I kommt sie auf 15,5 und im Ostseeviertel auf 15,2 Prozent. Einzig im Wahllokal Alexander-von-Humboldtgymnasium nähert sie sich mit 19,2 Prozent ihrem Ergebnis im Bund.

Die kleinen Parteien konnten Wähler gewinnen. Die Tierschutzpartei kam in zwei Wahlbezirken über die Fünf-Prozenthürde (Schönwalde I und II), auch der Satirepartei „Die Partei“ gelang das im Wahlbezirk „Grundschule Käthe-Kollwitz“. Die NPD spielte keine Rolle. Die Wahlbeteiligung war mit 72,3 Prozent höher als 2013 (66,2). Die hohe Wahlbeteiligung erklärt sich auch durch die rund 10

000 Briefwähler (2013: 7676).

OZ

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