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Die Vorurteile kamen erst später

Die Vorurteile kamen erst später

Christine Noack (75), Lehrerin aus Greifswald: In der Wendezeit habe ich die Schule gewechselt, vom Greifswalder Jahngymnasium in das neu gebildete Herdergymnasium.

Christine Noack (75), Lehrerin aus Greifswald: In der Wendezeit habe ich die Schule gewechselt, vom Greifswalder Jahngymnasium in das neu gebildete Herdergymnasium. Da kamen auch zwei Lehrer aus den alten Ländern an die Schule. Es war eine positive freundliche Neugier auf beiden Seiten. Die Zeit an sich war aufregend und strapaziös zugleich. Vorurteile sind mir damals kaum begegnet. Klar gab es auch einzelne Vorfälle. Ein Sozialkundelehrer aus dem Westen erzählte den Schülern im Unterricht, wie das Leben in der DDR war, dass die Kinder von den Eltern und vom System indoktriniert wurden. Doch im Klassenraum saßen Schüler, die die DDR selbst erlebt hatten, ihre Kindheit und Erziehung ganz anders wahrgenommen hatten. Das hat damals für viel Unruhe gesorgt. Doch das war eine Ausnahme. Der Blick auf die DDR-Bürger hat sich erst in den letzten 20 Jahren verengt. Heute wird die DDR oft auf Stasi, Doping und Diktatur reduziert.

 

OZ-Bild

Christiane Noack hat enge Freundschaften mit Westdeutschen.

Quelle:

Dass sich viele Menschen übergangen fühlen, weil die Universität den Namen Ernst Moritz Arndt ablegen will, kann ich gut verstehen. Zu DDR-Zeiten war die Universität mit 3000 Studenten sehr klein, wer dort gearbeitet oder studiert hat, hat sich stark mit der Hochschule und auch mit dem Namen identifiziert. Arndt saß 1848 in der Nationalversammlung der Paulskirche, als es um die Deutsche Einheit ging. Aus dieser Zeit haben wir einen Namensgeber. Doch während er in Bonn gewürdigt wird, jagt man ihn hier zum Teufel.

OZ

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