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Greifswald Die ersten „Giftfässer“ sind gehoben
Vorpommern Greifswald Die ersten „Giftfässer“ sind gehoben
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09:10 17.08.2016
Die Fässer lagerten am Dienstag auf dem Grundstück. Quelle: Kai Lachmann
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Greifswald

Mindestens vier braune Fässer sind auf einem abgesperrten Grundstück im Greifswalder Stadtteil Ladebow am Montag gehoben worden. Den Auftrag dazu gab die zuständige Bundeanstalt für Immobilienaufgaben (Bima) mit Sitz in Bonn. Laut Zeitzeugen sollen Angehörige der Nationalen Volksarmee (NVA) zwölf Fässer in den 1970er-Jahren dort vergraben haben. Ihr angeblicher Inhalt: ölhaltige Fahrzeugreinigungsmittel - und damit eine Gefahr für die Umwelt.

Das Gefährdungspotenzial lasse sich aber gegenwärtig nicht abschätzen, sagt Bima-Sprecher Thorsten Grützner. „Nach erster Einschätzung des Materials handelt es sich um Farb- und Konservierungsstoffe, von denen kein erhöhtes Risiko für Mensch und Umwelt ausgehen dürfte.“ Ein „zertifizierter Entsorgungsbetrieb“ sei mit dem Abtransport beauftragt worden. Die Bima will die Untersuchungen des Bodens in Kürze abschließen.

Kai Lachmann

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Von Petra Hase

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