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Digitaler Wandel im Stupa gefordert

Greifswald Digitaler Wandel im Stupa gefordert

Neue Mitglieder des Studierendenparlaments sind für Onlinewahlen / Juso will Wohnsitzprämie ausschöpfen

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Greifswald. Digitaler soll es künftig zugehen, die Loefflerstraße zeitweilig zur Fahrradstraße und die Geschlechtertrennung auf den Toiletten aufgehoben werden: Die Ziele der neuen Abgeordneten des Studierendenparlaments (Stupa) sind vielfältig. Im Januar wurden sie für ein Jahr gewählt.

20,6 Prozent der Studierenden folgten dem Aufruf, ihre Stimme den Einzelkandidaten zu geben. Die 27, die die meisten erhalten haben, können sich nun Stupisten nennen. Zu den wichtigsten Aufgaben des Stupas zählen die Wahl des Allgemeinen Studierendenausschusses (Asta) und die Verwaltung von rund 300000 Euro, von denen unter anderem der Asta, studentische Medien und Veranstaltungen wie das Kulturfestival „Polenmarkt“ finanziert werden. Anfang April ist die erste Sitzung.

Der Medizinstudent Christopher Wirks bekam mit 576 die meisten Stimmen. Der 21-Jährige will weg von Parteistreit und persönlicher Profilierung hin zu mehr Beteiligung durch digitale Mittel. Es könnte „eine Plattform geschaffen werden, auf der man Anregungen und Kritik direkt kundtun könnte, und direkt Feedback gegeben wird“. Er ist für Onlinewahlen beim Stupa und den Vollversammlungen.

Jule Menzinger unterstützt diese Idee. Sie bekam 262 Stimmen und gehört wie Wirks keiner Hochschulgruppe an. Die 21-jährige Psychologiestudentin will Studierende besser informieren und sie einbinden, zum Beispiel durch Onlineumfragen. Anfang April soll ein „Studierendenportal“ zur Hochschulpolitik online gehen.

Die Stupisten der Grünen Hochschulgruppe wollen sich dafür einsetzen, die Friedrich-Loeffler-Straße, die den Lohmeyercampus beherbergt, für Fahrradfahrer sicherer zu machen. Die Straße soll in Abschnitten oder zu den Stoßzeiten zwischen 10 und 16 Uhr eine Fahrradstraße werden, sagt Till Junker, der mit 347 Stimmen die zweitmeisten Stimmen bekam. Man müsse Verkehrsteilnehmer sensibilisieren und aufklären, sagt er. Ob die Loeffler- zur Fahrradstraße wird, entscheidet die Stadt nach einer Verkehrsüberprüfung, die dieses Jahr erfolgen soll (die OZ berichtete). Weitere Ziele sind nicht nach Geschlechtern getrennte Toiletten an der Uni, die paritätische Besetzung von Posten im Stupa, Asta und Ausschüssen und gratis Wasser in der Mensa.

Antonio Chaves (22), Jurastudent, Juso, bekam 148 Stimmen und will die Mittel aus der Wohnsitzprämie (WSP) voll ausschöpfen. Man müsse über die Fachschaftsräte stärker über die Möglichkeiten einer Förderung informieren, sagt er. Die WSP hängt von der Anzahl der Studierenden aus anderen Bundesländern ab, die in Greifwald ihren Hauptwohnsitz anmelden. So bekam die Uni 2016 vom Land 653000 Euro, die Studierendenschaft erhielt davon 130600 Euro, teilt die Pressestelle der Uni mit.

Der Fachschaftsrat Medizin habe 2016 bereits Bücher mit Mitteln aus der WSP angeschafft. Das könne auch bei den Juristen nötig werden: „Die Ausstattung in der Bibliothek ist teilweise schlecht, weil Bücher fehlen“, sagt Chaves.

Fabian Rene Fischer von der Jungen Union, Initiator der studentischen Urabstimmung zu Arndt, bekam 160 Stimmen. „Das Geld der Studierendenschaft sollte für sinnvolle Projekte wie Tutorien ausgegeben werden“, fordert er.

Christopher Gottschalk

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