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Greifswald Durchstarten als Azubi bei der Hansestadt
Vorpommern Greifswald Durchstarten als Azubi bei der Hansestadt
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00:01 27.09.2016

Greifswald. Elisa Burghard will sich nicht lange mit Theorie rumschlagen, sondern lieber was zu tun haben. Deshalb begann die 19-Jährige nach ihrem Abitur im September eine Ausbildung bei der Universitäts- und Hansestadt Greifswald zur Verwaltungsfachangestellten.

Arbeitsplatz Büro: Hier fühlt sich Elisa Burghard (19) pudelwohl.

Dass ihr der Umgang mit Zahlen und Fakten Spaß macht, merkte sie schon bei einem Schülerpraktikum im Reisebüro. Aber ein konkreter Berufswunsch kristallisierte sich noch nicht heraus. Erst nach einem anregenden Gespräch mit einer Auszubildenden der Stadt auf einer Jobmesse fasste Elisa den Entschluss. Drei ganze Jahre wird sie in verschiedenen Ämtern verbringen und sich mit der Büroarbeit vertraut machen. Zum Tätigkeitsbereich einer Verwaltungsfachangestellten gehört das Erarbeiten von Verwaltungsvorschriften und Beschlüssen, das Führen von Akten und die Beratung von Bürgern.

Unterbrochen durch Berufsschule mit Tests und Klausuren, verbringt sie ihre Zeit zunächst im Amt für Wirtschaft und Finanzen, anschließend aber auch in anderen Bereichen, wie der Feuerwehr und dem Kulturamt. „Es ist sehr abwechslungsreich und vielseitig“, schwärmt sie.

Weder Studium noch Ausland hätten für sie eine Alternative dargestellt. Mit einer Ausbildung habe sie eine Grundlage und könne gleich Geld verdienen. „Außerdem brauche ich Druck und Termine. Im Studium muss man sich selbst disziplinieren“, begründet Elisa. Auch das Ausland hat sie nicht gereizt. „Ich stelle mir das sehr hart vor, sich allein durchzuschlagen.“ Die Greifswalderin fühlt sich in ihrer Heimatstadt sehr wohl. Während der Ausbildung kann sie sogar bei ihren Eltern wohnen bleiben und ist mit rund 890 Euro Ausbildungsvergütung (brutto) finanziell abgesichert. Als Stadtangestellte möchte sie an der Gestaltung Greifswalds mitwirken und die Hansestadt zu „einem attraktiven Standort im Norden machen“, sagt sie. Bei ihrer Ausbildung gibt es nämlich Übernahmegarantie. Carolin Schalin vom Amt für Wirtschaft und Finanzen erklärt: „Wir bilden bedarfsgerecht aus. Das heißt, für jeden Azubi gibt es eine freie Stelle und in der Regel wird er auch übernommen.“ Außerdem kann man nach einem weiterführenden Verwaltungsstudium auch höhere Positionen besetzen.

• http://www.ausbildung.de/ vu

OZ

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