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Greifswald EWN setzt weiter auf Deichrückbau
Vorpommern Greifswald EWN setzt weiter auf Deichrückbau
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06:00 21.01.2013
Peenemünde

den Bau des Gaskraftwerkes in Lubmin – geplant sind drei Blöcke mit einer elektrischen Leistung von 1800 Megawatt – zeigt der russische Energiekonzern Gazprom (OZ berichtete) Interesse. Im Landespflegerischen Begleitplan, der im Auftrag des Antragstellers EWN vom Ingenieurbüro Froehlich & Sporbeck erarbeitet wurde, taucht das Projekt als Ausgleichs- und Ersatzfläche auf.

„Lediglich in einem Satz wird darauf verwiesen, dass sich diese Maßnahme noch in einer eigenen Genehmigungsphase befindet. Den Verfassern des Begleitplanes dürften die Widerstände im Inselnorden und die entsprechenden Beschlüsse von Gemeindevertretungen bekannt sein, dennoch wird die Realisierbarkeit des Projekts mit keinem Wort angezweifelt“, ärgert sich der BI-Vorsitzende Rainer Höll. Der Karlshagener wertet diese Herangehensweise als „beispiellose Ignoranz“.

„Hier wird versucht, dem Deichrückbau im Inselnorden auf kaltem Wege Tür und Tor zu öffnen“, sagt Höll.

„Wir wissen um die Proteste. Allerdings ist es unser gutes Recht, diese Ausgleichsmaßnahme in näherer Umgebung in den Begleitplan aufzunehmen“, entgegnet EWN-Sprecherin Marlies Philipp. Sie geht davon aus, dass die Anhörungen zu möglichen Einwendungen im Rahmen des Genehmigungsverfahrens im Februar beginnen.

Mehr dazu lesen Sie in der Montagsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG (Greifswalder Zeitung).

LN

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