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Greifswald Ein Hort zu DDR-Zeiten
Vorpommern Greifswald Ein Hort zu DDR-Zeiten
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00:05 18.04.2016

Das Pommersche Landesmuseum bereitet derzeit eine Ausstellung zum Leben in der DDR von 1960 bis 1990 vor.

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Im Erinnerungsbuch einer Erzieherin der August-Bebel-Schule geblättert

Zum Leben im Greifswald jener Zeit gehört für viele der Besuch eines Hortes. Fotografisch erzählt aus dieser Zeit ein Buch, das Gerda Kannenberg 1977 bei ihrem Abschied von der August-Bebel-Schule, heute Haus II des Jahngymnasiums, bekam. Dieses Schulgebäude wurde nach 1945 zunächst als Typhusstation genutzt. Erst ab April 1947 diente es wieder Unterrichtszwecken. Die Lehrer wurden politisch geschult, militärische Übungen im Gymnastikunterricht waren verboten, findet man unter anderem bei den Aufgaben für den Rektor Bues im Erinnerungsalbum.

Über zwei Jahrzehnte arbeitete Gerda Kannenberg im 1954 eingeweihten Hort der Bebelschule. Zunächst bestand dieser nur aus einem Klassenzimmer. Ab 1959 war der Hort viele Jahre in mehreren Baracken an der Holzgasse untergebracht, die es heute nicht mehr gibt. Sie wurden vor über 40 Jahren beim Bau des Hanseringes abgerissen.

Das Buch berichtet fotografisch von Wanderungen, von Feiern zum Tag der Republik, am Tag des Lehrers, zum Frauentag und dem Tag der Befreiung, dokumentiert die Arbeit der Jungen Pioniere, der DDR-Kinderorganisation. Auch Sport, Schulmessen und die 14 Arbeitsgemeinschaften des Jahres 1977 werden illustriert.

Von eob

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