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Greifswald Ein Kleinod auf 40 Seiten
Vorpommern Greifswald Ein Kleinod auf 40 Seiten
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00:00 08.06.2017
Greifswald

Mit einer reich bebilderten Publikation werden erstmals die Geschichte und die Bestände der „Bibliothek des Geistlichen Ministeriums im Greifswalder Dom“

öffentlich dargestellt. Die im Jahr 1602 gegründete Bibliothek ist ein wenig bekanntes kulturelles Kleinod. Sie gehört zu den besterhaltenen Büchersammlungen des gesamten Ostseeraums und umfasst etwa 3000 Titel des 14. bis 19. Jahrhunderts, darunter zahlreiche mittelalterliche Handschriften, Drucke der Gutenbergzeit (Inkunabeln), bedeutende Werke der Reformation und Ausgaben der ersten, im Jahr 1581 eingerichteten Greifswalder Druckerei des Verlegers Augustin Ferber.

Mit ihrer im Thomas-Helms-Verlag erschienenen 40-seitigen Broschüre stellen die Autoren Dr. Falk Eisermann (Berlin/Greifswald) und Dr. Jürgen Geiß (Berlin)die Geschichte und die Bestände der Bibliothek vor, präsentieren einige soeben restaurierte Originalbände des 15. und 16. Jahrhunderts und geben einen Ausblick auf notwendige Maßnahmen zur Erhaltung, Erschließung und Erforschung der wertvollen Büchersammlung. Morgen Abend wird ihre Publikation im Dom präsentiert. Anschließend lädt die Kirchengemeinde zu einem Empfang ein.

Vom 28. Juli bis zum 31. August besteht die Möglichkeit, Werke aus der „Bibliothek des Geistlichen Ministeriums“ in der Universitätsbibliothek am Berthold-Beitz-Platz zu sehen. In der Ausstellung wird eine Auswahl reformatorischer Werke von Luther, Melanchthon und Bugenhagen gezeigt, darunter älteste Drucke und Schriften aus verschiedenen Schenkungen.

OZ

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