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Eine Apfelblüte mitten im Herbst

Greifswald Eine Apfelblüte mitten im Herbst

Trockener Sommer und milder Herbst lassen Baum erblühen / „siamesische Zwillinge“ im Garten

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Der Greifswalder Henry Witt zeigt den „doppelten Apfel“, den er in seinem Garten gepflückt hat. Fotos (2): Peter Binder

Greifswald. Die Apfelzeit treibt im wahrsten Sinne des Wortes Blüten. In einem Greifswalder Garten sind sie derzeit zu bewundern. Das liege an dem ungewöhnlichen Wetter in diesem Jahr, schätzt Thoralf Weiß vom Botanischen Garten der Universität ein. Erst die Trockenheit im Sommer, dann der milde Herbst, schließlich der Regen: Der Baum „dachte“, der Winter sei schon vorbei. Dabei ist jetzt Erntezeit für die gesunden Früchte.

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Trockener Sommer und milder Herbst lassen Baum erblühen / „siamesische Zwillinge“ im Garten

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Thoralf Weiß hat auch eine Erklärung für den doppelten Apfel, den der Greifswalder Henry Witt in seinem Garten entdeckt hat. Das Exemplar habe zwei Samenanlagen, die Früchte sind zusammengewachsen.

„Das ist wie bei siamesischen Zwillingen“, sagt er. Es seien also genetische Ursachen, die zu dieser Fehlbildung führten.

Wer alte Apfelsorten sehen will, der ist im Botanischen Garten in der Grimmer Straße und im Arboretum in der Jahnstraße genau richtig. Im Rahmen der Aktion „Ein Baum für die Uni“ werden dort verschiedene Apfelbäume gepflanzt. Zu den bisher rund 20 neu gesetzten Exemplaren gehören Pommerscher Krummstiel, Pommerscher Schneeapfel, Doberaner Renette und Roter Herbstkalvill.

„Wir orientieren uns am Bestand von drei historischen Greifswalder Baumschulen“, berichtet Thoralf Weiß. Das waren die Akademische Obstbaumschule im Wallgraben und die der Landwirtschaftlichen Schule in Eldena, die im 19. Jahrhundert bestanden. Nummer drei gehörte zum Institut für Agrobiologie, das nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet wurde. Das hatte eine Abteilung für Obstbau und Obstzüchtung.

Die zugehörigen Apfelbäume standen dort, wo sich heute der Elisenpark befindet.

Der denkmalgeschützte Apfelgarten auf dem früheren Klinikgeländer Loefflerstraße gehe auf eine Pflanzung der Agrobiologen in den 1950er zurück und diente der Krankenhausversorgung. „Auch die Hautklinik hatte eine Apfelplantage“, so Weiß. eob

OZ

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