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Eine Insel für die Affen des Heimattierparks

Greifswald Eine Insel für die Affen des Heimattierparks

Dank der großen Spendenbereitschaft von OZ-Lesern können die Greifswalder Kapuziner ab Herbst draußen toben.

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Torsten Ladwig, Mitarbeiter im Tierpark, bei der Montage der Brücke, die auf die Affeninsel führen wird.

Quelle: Peter Binder

Greifswald. — Für die neun Kapuzineraffen des Greifswalder Tierparks brechen im Herbst bessere Zeiten an. Sie müssen ihr Leben nicht mehr hinter Gittern verbringen. Dank der Spenden der Leser der OSTSEE-ZEITUNG bekommen sie ein neues, schöneres Haus mit Freigelände. Die 35 000 Euro aus der Weihnachtsaktion werden in den Umbau und die Vergrößerung eines früheren Vogelhauses investiert. „Vorige Woche kam endlich die Baugenehmigung“, freut sich der leitende Tierpfleger, Frank Tetzlaff. Ausgeräumt wurde das alte Vogelhaus bereits. Eine große Schaufensterscheibe ermögliche später beste Einblicke für interessierte Besucher.

Die Kapuziner bekommen nicht nur ein neues Haus, in dem sie es dank Heizung auch im Winter warm haben. Daran schließt sich ein zwölf Meter langes und fünf Meter hohes Gehege an, in dem die Gäste das ganze Jahr den Affen zusehen können. Die Kapuziner bekommen noch mehr Freiheiten. Ihnen gehört ab Herbst der größte Teil der Liebesinsel im Schwanenteich, wie das kleine Eiland genannt wird. „Die Affen sind absolut wasserscheu“, beruhigt Tetzlaff. „Freiwillig werden sie die Insel nicht verlassen, obwohl sie schwimmen können.“ Damit das Wasser auch in trockenen Sommern hoch genug steht, wurde der Graben zum Festland ausgebaggert und das Ufer befestigt. Auf der Insel können sie dann beispielsweise auf eine große Kastanie klettern. „Auf die Insel gelangen die Affen über Seile“, so Tetzlaff.

Menschliche Besucher haben es besser. Ihnen werden zwei Brücken zur Verfügung stehen. Eine, um zu dem schon stehenden Holzpavillon zu gelangen. Den baut der Tierpark mit eigenen Mitteln und eigenen Kräften um und aus. „Darum geht es nicht so schnell, wie wir gern möchten“, bedauert Tetzlaff. Im Pavillon wartet auf die Besucher in der Mitte, in einem Zylinder, noch etwas Besonderes: Hier ziehen Degus ein, das sind kleine Nagetiere, die in Chile beheimatet sind. Weil sie so putzig sind, werden die Pflanzenfresser inzwischen auch gern als Haustiere gehalten. Wer genug Affe und Degu geguckt hat, kann über eine zweite Brücke die Insel verlassen. Die Wege sind übrigens durch Elektrozäune geschützt. eob

 

OZ

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