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Greifswald Eine Zukunft für die Mensa finden
Vorpommern Greifswald Eine Zukunft für die Mensa finden
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00:05 25.04.2017

Ende des Jahres wird ein neues Speisehaus der Universität an der Friedrich-Loeffler-Straße beziehungsweise Hunnenstraße fertiggestellt. Doch was wird dann aus der Mensa am Schießwall, die viele Greifswalder gern einfach nur Mensa nennen. Das fragen mich häufig Hansestädter. Schließlich steht sie an prominenter Stelle und ist ein typischer Bau der 1970er Jahre. Der bekommt langsam aber sicher Denkmalwert. Zudem hat der Arbeiter- und Bauernstaat damals in Kunst investiert. Das 22 Meter lange, fünfteilige Montagebild „Studenten in der sozialistischen Gesellschaft“ im Foyer stammt von Prof. Wolfgang Frankenstein (1918 bis 2010). Der Künstler war vor seiner Berufung nach Berlin 1968 sechs Jahre Professor in Greifswald. Das ist schon etwas Besonderes. Das Gemälde, die Keramikplatten und was es noch so alles in der Mensa gibt, kann sicher eingelagert oder noch besser ausgestellt werden. Leider ist keine neue Nutzung für das Gebäude in Sicht. Zum Glück bleiben Studierendenwerk und Mensaclub erst einmal noch eine Weile im Gebäude. Der Senat der Universität hat eine Kommission benannt, die gemeinsam mit der Stadt eine Lösung suchen soll. Ich wünsche ihr und damit Stadt und Uni Glück.

OZ

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