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Hanshagen Eine eingeschworene Gemeinschaft

Hanshagens Bürgermeister Michael Harcks ist stolz auf sein Dorf

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Bürgermeister Michael Harcks (l.) und sein Stellvertreter Joachim Heinemann (r.) ehrten auf dem Jahresempfang für ihren Einsatz in der Gemeinde Mandy Harfenstein und Christian Warnke.

Quelle: Foto: Cornelia Meerkatz

Hanshagen. Die Finanzen sind noch immer knapp in der Gemeinde, die Investitionen auf das Notwendigste zurückgefahren. Dennoch lässt es sich Hanshagens Bürgermeister Michael Harcks nicht nehmen, alljährlich verdienstvolle Bürger des Dorfes zu Jahresbeginn einzuladen. Als langjährige Gastgeber haben es sich auch in diesem Jahr Gabriele und Klaus Schilling nicht nehmen lassen, in die Wassermühle Hanshagen einzuladen.

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Hanshagens Bürgermeister Michael Harcks ist stolz auf sein Dorf

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„Für mich ist es wichtig, in diesem Rahmen für das große ehrenamtliche Engagement der Bürger Danke zu sagen. Das mache ich schon seit 15 Jahren so“, begründete am Donnerstagabend Harcks während seiner launigen Rede und musste zugeben, dass es tatsächlich Hanshäger gebe, die allein wegen seiner Rede jedes Jahr neu dabei sein wollen. „Ich verkünde dabei Neuigkeiten aus der Gemeinde und politische Kritik mal auf andere Art“, so das Gemeindeoberhaupt.

So gab es Bissiges zu den sogenannten Strafzinsen: „Der Gesetzgeber zwingt uns im Amtsbereich über Rechtsverordnungen ein Konto für alle Gemeinden und den Amtshaushalt zu führen. Um die laufenden Ausgaben zu bestreiten – in Hanshagen sind das im Jahr 500000 Euro – und abgerufene Fördermittel zu parken sowie notwendige Investitionen abzusichern, kommt ein Jahresetat von zehn Millionen im Jahr zusammen. Dadurch sind laufend so um die 1,5 Millionen Euro auf dem einen Konto. Dafür müssen wir nun Strafzinsen zahlen. Hätten alle ein eigenes Konto, wäre das nicht der Fall!“ Kein Blatt vor den Mund nahm er auch bei Vorpommern-Staatssekretär Patrick Dahlemann (SPD) und seinem Stellvertreter Bernd Schubert (CDU). Sie erinnern ihn an Don Quichote und Sancho Panza, ihr Auftreten allerdings stark an Gutsherrenart.

Sehr viel freundlichere Worte fand er für Mandy Harfenstein und Christian Warnke, die mit Präsenten geehrt wurden und viel Beifall erhielten. „Wann immer in Hanshagen helfende Hände gebraucht werden, sind beide zur Stelle“, lobte Vizebürgermeister Joachim Heinemann.

Zwei Neuigkeiten wurden von den Bürgern und Gästen intensiv diskutiert: Die Bauarbeiten an der Sporthalle, die vom Sportverein mit den Abteilungen Kindersport, Frauen, Judo, Tischtennis und Gesellschaftstanz genutzt wird, gehen weiter. Im ersten Bauabschnitt wurden im Vorjahr Fassade und Fenster erneuert. Der zweite Sanierungsabschnitt beinhaltet nach Harcks Worten nun ein neues Dach, neue Sanitäranlagen, eine normgerechte Elektroinstallation und einen neuen Innenanstrich. Alles zusammen kostet 166 000 Euro. „Dafür haben wir auch gerne den Zweck der Halle erweitert, die Halle nennt sich künftig ’Mittendrin’“, erläutert der Bürgermeister. Das Mittendrin dürfe gleich mehrfach richtig verstanden werden: Mittendrin im Ort, im Leben, in der Natur und in der Welt.

Die zweite Neuigkeit wurde wohl vernommen, fand aber keine großen Befürworter, denn sie betrifft das Gemeindeoberhaupt selbst: Im kommenden Jahr wird er noch einmal auf dem Neujahrsempfang sprechen, doch dann sei Schluss. „Bei der nächsten Kommunalwahl erhält Hanshagen definitiv einen neuen Bürgermeister. Ich trete nicht mehr an“, sagte Michael Harcks. Doch er ist überzeugt, dass „das wohltuende bürgerschaftliche Engagement in unserer schönen Gemeinde mit neuen Aktionen und Ideen weitergeht. Die Hanshäger halten zusammen“, sei es in der Feuerwehr, beim Sport, beim Frühjahrsputz, in der Volkssolidarität und im Schützenverein.“

Cornelia Meerkatz

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