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Greifswald Einsparung zu Lasten des Personals
Vorpommern Greifswald Einsparung zu Lasten des Personals
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00:00 28.03.2017

Zum Interview „Es ist fünf vor zwölf“ mit dem kommissarischen Ärztlichen Vorstand der Universitätsmedizin Greifswald (Lokalausgabe Greifswald vom 25. März) wird auf Facebook rege diskutiert:

Kerstin Kessy: Es ist nicht 5 vor 12, sondern in meinem Augen (als Patient) schon 5 nach 12!!! Die Einsparungen am Personal gehen nicht nur zu Lasten der Patienten, sondern auch bei den Schwestern und Pflegern ... Hat sich mal jemand vom Vorstand des Klinikums auf den Stationen umgeschaut!? Kaum eine Pflegekraft hat noch Zeit für den einzelnen Patienten ... Alles muss immer nur fix, fix gehen und wenn dadurch geschlampt wird, gibt's nur ein kurzes Sorry und alles wird auf die Einsparungen geschoben! Statt das Personal zu entlasten, wird es belastet!!! Operationen werden kurzfristig abgesagt, weil Personal fehlt ... Vielleicht sollte Hr. Heidecke mal über ein ganz anderes und für Deutschland neues, aber in Schweden schon lange durchgeführtes Konzept nachdenken!? Dort wird an den Kliniken in einem, nicht nur für die Patienten, sondern auch für das Pflegepersonal und Ärzten, angenehmen Verbund gearbeitet ... Gegenfrage: Warum verlassen denn so viele Kollegen das Klinikum??? Weil es woanders ein besseres Arbeitsklima gibt ...

Karsten Pauluhn: Das Problem liegt in der bundesdeutschen Gesundheitspolitik. Die Kassen sind schon lange nicht mehr gewillt, für eine vernünftige Versorgung vernünftiges Geld zu zahlen. Und geben sich deshalb lächerliche Namen wie „Gesundheitskasse“. Wenn ich krank bin, will ich, dass ich gesund gemacht werde bis ich wieder gesund bin. Und nicht bis die „Fallpauschale“

aufgebraucht ist.

OZ

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