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Greifswald Elektromobilität noch in den Kinderschuhen
Vorpommern Greifswald Elektromobilität noch in den Kinderschuhen
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00:05 21.07.2016
Hier können Elektroautos aufgeladen werden.

Laut dem Flensburger Kraftfahrzeugbundesamt wurden in ganz Mecklenburg-Vorpommern im Juni nur vier Elektro-Autos zugelassen. Was viele nicht wissen: Das Energieministerium des Landes Mecklenburg-Vorpommern reicht zusätzlich europäische Fördermittel für den Erwerb eines E-Autos an Unternehmen und Organisationen weiter. „Bei Elektroautos werden die Mehrkosten im Verhältnis zum vergleichbaren Fahrzeug mit konventionellem Antrieb zu 50 Prozent gefördert“, sagt Ministeriumssprecher Steffen Wehner. Das kann viel Geld sein. Zum Beispiel verkauft VW den Golf mit fossilem Antrieb ab 17 850 Euro, die Stromversion gibt es ab 34 900 Euro. „Da Unternehmen und Gewerbetreibende wie auch Verwaltungen zumeist Fahrzeuge leasen, kann so in wenigen Jahren ein Gebrauchtwagenmarkt im Bereich der Elektrofahrzeuge entstehen“, sagt Wehner. „Die damit zusammenhängenden Preisvorteile könnten dann neue private Kunden locken.“

Die Elektro-Mobilität ist im Nordosten also noch in den Kinderschuhen. Vorreiter sind die Energieversorger. Die Stadtwerke Greifswald haben nicht nur vier Stromer im Fuhrpark, sondern betreiben auch zwei Ladestationen in der Hansestadt. „Für unsere Kunden ist das Laden gratis“, sagt Sprecherin Steffi Borkmann. Da eine Station am Freizeitbad ist, würden Elektro-Auto-Fahrer während der Ladezeit schon mal gerne eine Runde schwimmen gehen. Auch Fremdkunden zahlen nichts fürs Laden. „Es sind noch so wenig, dass es den Aufwand nicht rechtfertigen würde“, sagt sie.

Kai Lachmann

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