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Greifswald Entspiegeltes Weißglas für neue Fassade
Vorpommern Greifswald Entspiegeltes Weißglas für neue Fassade
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00:01 26.10.2017
In die Fassade des Domcenters werden für den Durchblick große Flächen mit entspieltem Weißglas eingefügt. Quelle: Foto: Peter Binder

Ziemlich luftig geht es derzeit im Domcenter in der Langen Straße zu. An der neuen Fassade wird kräftig gearbeitet, um möglichst noch vor der Kälte alle Elemente und vor allem Scheiben ausgetauscht zu haben. Die Glasfront wird deutlich größer. Eine Neubrandenburger Fachfirma ist bereits seit über einer Woche mit den Arbeiten beschäftigt.

„Der komplette Giebel erhält ein neues Aussehen. Vor allem die Glasscheiben sind viel größer. Verwendet wird entspiegeltes Weißglas, eine sehr teure Angelegenheit“, wie Herrmann Jesske, Betreiber des Jesske-Modehauses, betont. Aber dieses besondere Glas ermögliche es künftig den Kunden, nicht nur ins Domcenter hineinzuschauen, „sondern bis nach hinten zu sehen. Diese Offenheit vermittelt etwas von Großstadtflair“, ist sich Herrmann Jesske sicher. Dazu trage auch die große Schiebetür am Eingang bei, die sich ganzheitlich öffnen wird. Die jetzige zweiflügelige Tür wird aufgelöst.

Ende kommender Woche sollen die Fassadenarbeiten weitgehend abgeschlossen sein. „Wir können das den Kunden und den Mitarbeitern auch nicht länger zumuten, dass sie in der Kälte stehen“, sagt Jesske.

Anschließend gehe der Innenausbau bei laufendem Geschäftsbetrieb weiter voran.

Der Eigentümer, die Reit- und Konsum-AG von Hansa- Retter Rolf Elgeti, hat die Passage im Juni 2016 für 8,5 Millionen Euro bei einer Zwangsversteigerung gekauft. Jetzt investiert er in den Umbau des Domcenters fünf Millionen Euro. Weitere drei Millionen Euro steuern die Mieter zu den Bauarbeiten bei. Im März 2018 will die Passage mit Vollvermietung neu durchstarten, wie Projektentwickler Jürgen Schmölling zu Beginn der Arbeiten im OZ-Gespräch betonte.

C. Meerkatz

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