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Greifswald Enttäuschung am Humboldt-Gymnasium
Vorpommern Greifswald Enttäuschung am Humboldt-Gymnasium
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14:47 26.04.2018
„Wir können hier arbeiten, es ist nur längst nicht mehr angemessen“, sagt Ulf Burmeister, Leiter des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums. Quelle: Sybille Marx
Greifswald

Wenn der Greifswalder Schulleiter Ulf Burmeister durch die beiden Häuser des Humboldt-Gymnasiums in Schönwalde II geht, sieht er überall Dinge, die saniert oder repariert werden müssten. „Aber wir wissen nie: Lohnt sich das noch oder wird hier in drei Jahren kernsaniert oder abgerissen?“, sagt er. Und nun das: Die Ungewissheit wird länger bleiben als gedacht.

Die Verwaltung hat die Prüfung Neubau oder Sanierung aus Überlastungsgründen noch gar nicht ausgeschrieben, stellte sich am Mittwochabend im Bildungsausschuss der Stadt heraus. Folge: Die Bürgerschaft wird die nötigen Planungsmittel voraussichtlich nicht wie geplant in den Doppelhaushalt 2018/19, sondern erst 2020/21 einstellen können. Der Bau der Schule könnte sich so um etwa zwei Jahre verzögern.

„Ich bin echt sauer“, sagt SPD-Mann Erik von Malottki, Vorsitzender des Bildungsausschusses. Seit Jahren sei klar, dass das Humboldt-Gymnasium saniert werden solle. Auch Marion Heinrich von den Linken meint, „Die Verwaltung hätte früher sagen müssen, dass sie nicht hinterher kommt.“

35 Millionen Euro, so eine erste grobe Schätzung aus dem Immobilienverwaltungsamt, wird es voraussichtlich kosten, die 45 Jahre alte Plattenbauten des Humboldt-Gymnasiums von Grund auf zu sanieren oder neu zu bauen. Auf Heinrichs Frage, ob angesichts der Zeitverzögerung nun die Katastrophe an der Schule ausbreche, gibt Burmeister aber Entwarnung. „Wir können hier arbeiten, das geht alles“, sagt er. Es sei nur längst nicht mehr angemessen.

Marx Sybille

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