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Erfolg für Arndtbefürworter

Universität Greifswald Erfolg für Arndtbefürworter

Bei den Wahlen für den Senat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald führen drei Listen den umstrittenen Patron in ihrem Namen. Ihre Vertreter stellen künftig fünf der 36 Senatoren. Ein Professor ist nicht dabei. Es gibt auch Überraschungen.

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Ernst Moritz Arndt, Gemälde im Besitz der Uni Greifswald

Quelle: P.Binder

Greifswald. Einen Antrag der 12 studentischen Senatoren wie im Januar 2017 zur Streichung von Ernst Moritz Arndt aus dem Namen der Uni Greifswald wird es in der nächsten Legislaturperiode nicht geben. Die erstmals antretende Liste „Pro Arndt“ holte zwei Sitze im Senat der Ernst-Moritz-Arndt-Universität.

Drei Senatoren der weiteren Mitarbeiter haben es über die Liste „Gemeinsam für unsere Ernst-Moritz-Arndt-Universität“ in den Senat geschafft. Ihr Vertreter Christian Tambach holt die meisten Stimmen in dieser Gruppe. Bei den akademischen Mitarbeitern bekennt sich keine Liste zu Arndt.

Die Professoren-Liste „Pro EMAU“ mit drei Bewerbern geht leer aus. Auch der für eine Fakultätenliste antretende prominente Arndt-Befürworter Joachim Lege sitzt künftig nicht im Hochschulparlament. Im Senat bleiben die aktuelle Vorsitzende Maria-Theresia Schafmeister und ihr Stellvertreter Michael Herbst. Beide erzielen sehr gute Ergebnisse.

Die Wahlbeteiligung ist bei den Mitarbeitern und den Studierenden höher als beim letzten Mal. Aber nur bei den akademischen Mitarbeitern liegt sie über 20 Prozent. Zwar wählten wieder über 50 Prozent der Professoren, aber es waren weniger als bei der letzten Wahl 2016.

Ein Greifswalder Verbindungsstudent ist nicht über die Liste „Pro Arndt“ im Senat vertreten. Das beste Ergebnis der Korporierten erreicht Christian von Depka (Burschenschaft Rugia).

Der neue Senat amtiert ab April dieses Jahres. Die Entscheidung über die im Oktober von fünf Studierenden und einem Professor erneut beantragte Trennung von Patron Arndt trifft der amtierende Senat am 17. Januar.

Die Entscheidung des Hochschulparlaments für die Scheidung von dem umstrittenen Patron im Januar 2017 kassierte das Land im März wegen Formfehlern. Im aktuellen Senat sitzen zum Teil andere studentische Senatoren als damals. Die Studierenden wählen jedes Jahr im Januar, Professoren und Mitarbeiter nur alle zwei Jahre.

Eckhard Oberdörfer

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Greifswald
Das Rubenowdenkmal mit einer Skulptur des Dichters Ernst Moritz Arndt.

Die rund 10 000 Studierenden können noch bis Freitag darüber abstimmen, ob die Universität Greifswald am Namenszusatz festhalten soll oder nicht. Arndt ist wegen antisemitischer Tendenzen in seinen Schriften umstritten.

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