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Erforscht: So entstand Koeppens „Jugend“

Greifswald Erforscht: So entstand Koeppens „Jugend“

Mit Lesungen, Vorträgen und einer Ausstellung starten heute die Greifswalder Koeppentage. Unter dem Motto „Ich versuchte die Stadt“ wird bis 29.

Greifswald. Mit Lesungen, Vorträgen und einer Ausstellung starten heute die Greifswalder Koeppentage. Unter dem Motto „Ich versuchte die Stadt“ wird bis 29. Juni an den in Greifswald geborenen Autor Wolfgang Koeppen (1906-1996) erinnert (die OZ berichtete). Koeppen gehört mit seinen gesellschaftskritischen Werken zu den bedeutendsten Nachkriegsautoren Deutschlands.

Als Wolfgang Koeppens Buch „Jugend“ im Herbst 1976 erscheint, ist es das erste Buch, das der Autor seit seinem Eintritt in den Verlag im Jahr 1960 für den Suhrkamp Verlag geschrieben hat. Nach mehr als 15 Jahren Wartezeit erscheint nicht der vielfach angekündigte, lang erwartete Roman, sondern ein schmales, kaum mehr als 140 Seiten umfassendes Buch. Ein hochgradig verdichteter Prosatext, der auch insofern außergewöhnlich ist, als ihm mehr als 1500 Schreibmaschinenseiten mit Entwürfen, Notizen und Fragmenten aus dem Nachlass zugeordnet werden können, die bis in die frühen 1960er-Jahre zurückreichen.

Im Rahmen eines Forschungsprojekts an der Universität Greifswald ist die Entstehungsgeschichte von „Jugend“ nun erstmals umfassend rekonstruiert worden. Zusammen mit Judith Schalansky, Schriftstellerin und Buchgestalterin aus Berlin, präsentieren Katharina Krüger, Elisabetta Mengaldo und Eckhard Schumacher am Vorabend des 110. Geburtstages des Autors als Ergebnis dieser Forschungsarbeit zwei neue Editionen: Die Neuausgabe von „Jugend“ im Rahmen der Werke in 16 Bänden und eine digitale textgenetische Edition, die das Buch mit dem ausufernden Material und vorab veröffentlichten Texten verknüpft.

Präsentation: Mittwoch, 22. Juni, 18 Uhr, Krupp-Kolleg, Lutherstraße 14

Programm der Koeppentage:

www.koeppenhaus.de

OZ

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