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Erst souverän, dann nachlässig

Karlsburg Erst souverän, dann nachlässig

Nach einer 4:0-Führung rettet die SG Karlsburg/Züssow am Ende gegen den VSG Weitenhagen ein 5:3

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VSGler Fabian Richert (rot) gegen Bastian Schuldt von der SG. Schuldt erzielte das 3:0 für Züssow. Fotos (3): Ronald Krumbholz

Karlsburg. Am Ende wurde es doch noch spannend: Gegen den VSG Weitenhagen präsentierten sich die Kicker der SG Karlsburg/Züssow zunächst überlegen und führten deutlich mit 4:1. In der zweiten Hälfte des Testspiels konnten die Weitenhagener auf 4:3 aufschließen, mussten sich am Ende aber doch mit 5:3 geschlagen geben. SG-Doppeltorschütze Bastian Schuldt sagte über die Partie: „Anfangs haben wir gute Leistungen gezeigt, aber wir müssen noch an unserer Chancenverwertung und Kondition arbeiten, denn zum Ende des Spiels sind wir eingebrochen. Aber alles in allem können wir mit der bisherigen Vorbereitung ganz zufrieden sein.“

Wir müssen an der Chancenverwertung und unserer Kondition arbeiten.“SG-Doppeltorschütze Bastian Schuldt

Am Freitagabend traf die SG in Karlsburg auf den Landesklasseaufsteiger aus Weitenhagen. Die SG fand schnell ins Spiel und konnte über Schuldt bereits in der 3. Minute zum 1:0 einschieben. Damit waren die Karlsburg-Kicker motiviert genug und ließen in der Folge die Gäste kaum aus deren Hälfte heraus. Ihrerseits kamen sie immer wieder zu guten Chancen kamen. Das 2:0 sollte schnell folgen, als Bischoff seinen Gegenspieler austanzte und schließlich einschob (15. Minute). Damit aber noch nicht genug, die SG spielte sich in einen wahren Rausch: Schuldt erhöhte in der 22. Minute auf 3:0.

Nur sieben Minuten später erzielte Löwe das 4:0. Kurze Zeit später hätte es fast schon wieder im gegnerischen Tor geklingelt, als ein VSG-Freistoß zum Konter für die SG wurde. Nach Doppelpass von Schuldt und Bischoff war Letztgenannter durch, ein VSG-Abwehrbein rettete noch für den bereits geschlagenen Keeper vor der Linie.

Kurz vor der Pause konnten die Gäste noch antworten. Krüger setzte sich auf der rechten Seite durch und brachte die Flanke an den langen Pfosten, wo Falkenberg sträflich frei stand und sich die Chance nicht entgehen ließ. Damit hieß es zur Pause 4:1 für die SGler. DieKarlsburg-Kicker wechselten durch und trafen in der zweiten Hälfte auf ein VSG-Team, das nun deutlich kompakter stand und letztlich auch zeigte, warum es in die Landesklasse aufgestiegen ist. Bissiger in den Zweikämpfen, waren es nun nämlich die Gäste, die immer mehr das Spiel diktierten, wohingegen die SG zunehmend den Faden verlor und sich immer wieder leichtfertige Ballverluste erlaubte. So konnte VSG-Kapitän Falkenberg SG-Youngster Juhnke den Ball abnehmen, sein Querpass im Strafraum erreichte Krüger, der mit dem Außenrist zum 4:2 einschob (52.). Der VSG drehte erneut auf: Zum wiederholten Mal war es das Duo Falkenberg/Krüger, welches die SG-Defensive aufmischte. Erst setzte sich Falkenberg wieder auf links durch, dann fand seine Flanke wiederum Krüger, der mit seinem zweiten Treffer auf 4:3 verkürzte (62.). In der Schlussphase wurde es noch einmal spannend, als erst Schulz nach SG-Ecke an Beiersdorf scheiterte und auf der anderen Seite Stachowiak einen satten Schuss Suckows aus dem Rückraum abwehren konnte. Kurz vor Ende sorgte die SG dann für die Entscheidung: Gegen die aufgerückten Gäste landete ein langer Ball Stachowiaks im Lauf von Bischoff, der von der Grundlinie auf Henkel zurücklegte: 5:3. Damit konnten die Karlsburg-Kicker die Partie noch für sich entscheiden. Kapitän Henry Brandenburg äußerte sich nach dem Spiel: „In der ersten Hälfte konnten wir die Trainervorgaben gut umsetzen, den Gegner zu Fehlern zwingen und Chancen erspielen. Viele Wechsel und Umstellungen haben zum Ende hin einen Bruch ins Spiel gebracht. Wir wissen nun, an welchen Schwachstellen wir vor Saisonstart noch arbeiten müssen.“

Andreas Bruger

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