Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald FC Pommern Greifswald bleibt in den Startlöchern sitzen
Vorpommern Greifswald FC Pommern Greifswald bleibt in den Startlöchern sitzen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
04:47 04.03.2013
Neuzugang Tommy Müller (weiß) gab dem Spiel des FC Pommern noch nicht die erhofften Impulse. Zum Rückrundenauftakt verlor der Greifswalder Oberligist mit 0:2. Quelle: Werner Franke

Das Heimspiel gegen Altglienicke ging mit 0:2 verloren. Bester Mann bei den Hansestädtern war Torhüter Tobias Krull, der ein Debakel verhinderte. Die 89. Minute war spiegelbildlich für das Auftreten der Gastgeber: Marco Kröger verschoss einen Elfmeter. Während der VSG auf den vierten Tabellenplatz springen konnte — fielen die Pommern auf Rang zehn zurück.

Die Greifswalder schienen zu Beginn noch in den Winterferien zu sein. Zunächst bekamen die Märzke-Schützlinge keinen Zugriff auf ihre Gegenspieler. Krull musste schon früh gegen Benjamin Griesert und Benjamin Gaudian eingreifen. Neben Gaudian sorgte in der VSG-Spitze Patrick Kroll für viel Unruhe. Die Pommern-Innenverteidigung um Kapitän Manuel Kraft und Nick Lösel hatte einige knifflige Aufgaben zu lösen. Kroll war überall — verzog zunächst aber aus acht Metern (16.). Wenig später traf der Gäste-Stürmer das Leder nicht richtig. Spätestens als Kroll per tollem Kopfball aus 14 Metern (24.) den Pommern-Schlussmann zu einer Glanzparade zwang, waren auch die letzten Greifswalder Akteure aufgewacht.

Fortan konnte Altglienicke erfolgreich vom eigenen Gehäuse ferngehalten werden. Kröger gab nach einer guten halben Stunde sogar den ersten vielversprechenden Schuss auf das von Thoralf Stein gehütete VSG-Tor ab. Sein strammer Freistoß strich nur knapp über den Querbalken. Und der FC Pommern wurde stärker. Die beste Gelegenheit vergab La´Vere Corbin Ong (36.). Sein Kopfball nach einer Freistoß-Flanke von Kröger flog nur Zentimeter am Pfosten vorbei — Stein wäre hier machtlos gewesen. Mit einem gut angesetzten Versuch aus der Drehung kurz vor dem Pausenpfiff gab Tommy Müller die Richtung für Hälfte zwei vor. Die Hansestädter hatten sich zurück gekämpft und wollten den Heimdreier.

Die zweiten 45 Minuten wurden freigegeben und mit ein bisschen mehr Glück hätten Patrick Henkel, Corbin Ong und Lösel bei ihrer „Pingpong-Einlage“ im gegnerischen Fünfmeterraum getroffen. Der Raketen-Start der Märzke-Elf ging weiter — Alexander Ost schoss kurz darauf freistehend über den Kasten. Doch dann legte sich Griesert die Kugel hin — zirkelte einen Freistoß mit einer kuriosen Flugbahn in Richtung Pommern-Gehäuse und Eric Palmer gab die entscheidende Richtungsänderung. Altglienicke führte zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend. Kröger versuchte es ganze 180 Sekunden mit einer Griesert-Doublette, doch Stein brachte die Lage unter Kontrolle. Nachdem Kroll für den VSG per Kopf verzog und auch Kröger seinen Seitfallzieher nicht in den Maschen unterbringen konnte, zeigte sich Griesert wieder einmal voll auf der Höhe. Der Flügelflitzer ließ mit einem Solo vier Greifswalder stehen und netzte ein (55.). Binnen sechs Minuten führten die Gäste mit 0:2.

Ost (58., 65.) und Lösel (60.) verfehlten den Anschlusstreffer. Echte Highlights in Form von Torszenen konnten danach aber nur noch die Randberliner setzen. Kroll zwang Pommern-Keeper Krull zu einer fantastischen Parade (71.) und Griesert drosch kurz vor Schluss einen raffinierten Freistoß an den Pfosten. Schließlich trumpfte der VSG-Torhüter noch als Elfmetertöter auf — als der sonst sichere Schütze Kröger mit einem halbhohen Versuch seinen Gegenpart zu einer Parade förmlich einlud.

Statistik zum Spiel
FC Pommern: Krull - Kröger, Lösel, Kraft, Corbin Ong - Henkel, Ehlert (64. Meguro) - Hatakeyama (64. Simdorn), Müller (82. Gutjahr), Freimanis - Ost


VSG: Stein - Jakowitz (72. Weiss), Palmer, Reinhardt (39. Kirstein), Nikol - Rehausen, Radjabali, Griesert, Wanski - Gaudian (80. Grötsch), Kroll


Gelbe Karten: Müller (37.), Kröger (69.), Simdorn (89.) - Radjabali (52.), Rehausen (84.), Wanski (86.), Kirstein (89.)

Tore: 0:1 Palmer (49.), 0:2 Griesert (55.)

Zuschauer: 212

Matthias Trenn

Auf der Internetplattform youtube.com haben Greifswalder ein skurriles Video hochgeladen. Etwa 15 Sekunden lang sieht man ein Mädchen mit einer rosa Perücke in der abendlichen Unibibliothek zu elektronischer Musik tanzen.

04.03.2013

16 000 Besucher sahen die gestern zu Ende gegangene Ausstellung „Heimatkunde — Greifswald in den 1980er Jahren“ mit Fotografien des Berliners Robert Conrad im Pommerschen Landesmuseum.

04.03.2013

Bootsbaumeister Uwe Wienholz aus Demmin und seine beiden Mitarbeiter hobeln, was das Zeug hält. Sie fertigen für das Segelschulschiff „Greif“ die neue Stenge an.

04.03.2013
Anzeige