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FSV Blau-Weiß besteht seinen persönlichen Charaktertest

Blauweiss FSV Blau-Weiß besteht seinen persönlichen Charaktertest

FußballLandesliga. Blau-Weiß Greifswald - SV Traktor Dargun 2:2 (0:1). Lange drohte die Rückkehr ins Stadion am Sankt Georgsfeld für den FSV zum Reinfall zu werden.

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Ludwig Voß (rechts) kämpfte verbissen.

Quelle: Werner Franke

Doch der Greifswalder Landesligist bäumte sich in der Schlussphase gegen starke Darguner auf und holte noch ein Remis.

Die Gastgeber gingen mit der Empfehlung von drei Spielen ohne Niederlage in Folge in das Duell mit den Traktoristen und wollten auf heimischem Geläuf unbedingt nachlegen. Die Gäste begannen mutig und engagiert. Blau-Weiß stand zeitweise nicht kompakt genug und wies große Lücken auf. Immer wieder gelang es den schnellen Außen der Gäste, für Gefahr zu sorgen. Beim FSV wurden die teils vielversprechenden Angriffe häufig nicht genau genug ausgespielt.

Nach zwanzig Minuten mussten die Hausherren die erste Schrecksekunde überstehen. Klaeske verlängerte eine Hereingabe der Traktoristen unfreiwillig an den eigenen Innenpfosten, von wo aus der Ball auf der Linie tanzend den Weg zurück ins Feld fand. Kurz vor der Pause überschlugen sich dann plötzlich die Ereignisse. Zunächst wurde Klug der Ball aus kürzester Distanz an die Hand geschossen und der Schiedsrichter entschied auf Elfmeter — FSV-Keeper Wesolowski parierte diesen meisterlich. Bei der nachfolgenden Ecke sorgte eine Schwalbe der Darguner für den nächsten Strafstoß-Pfiff. Diesmal trafen die Gäste zur 0:1-Führung. Die Hansestädter wollten nach der Pause die Wende, doch ein Konter der Darguner führte zum 0:2. Klaeske traf ins eigene Netz. In der 62. Minute drang Voß dann von links in den Sechzehner ein und ging hart bedrängt zu Boden. Eickfeldt schraubte sein Konto vom Punkt auf 18 Saison-Treffer. Blau-Weiß kämpfte verbissen und wurde in letzter Sekunde belohnt. Gust, der eine starke Partie bot, fiel im Strafraum der Gäste und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Eickfeldt trat erneut an, scheiterte diesmal und Christian Hildebrandt traf per Abstauber zum 2:2-Endstand.

Blau-Weiß: Wesolowski - Walter, Klug, Billiy, Klaeske (Pohl) - Gust, Steinfurth, Chr. Hildebrandt, Voß (von Woedtke) - Sander (Thonack), Eickfeldt

Maximilian Klug

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