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Greifswald Fachausschüsse wollen Zuschuss für Frauenhaus verdoppeln
Vorpommern Greifswald Fachausschüsse wollen Zuschuss für Frauenhaus verdoppeln
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05:30 30.08.2018
Häusliche Gewalt gegen Frauen ist nach wie vor ein großes Problem. Frauenhäuser bieten Betroffenen Schutz. Doch die finanzielle Not der Trägervereine wächst. Quelle: Maurizio Gambarini/dpa
Greifswald

Die Ausschüsse der Greifswalder Bürgerschaft haben die große Bedeutung des Frauenhauses betont. Der Sozial-, der Finanz- und der Bauausschuss kündigten an, während der Bürgerschaftssitzung am 13. September für eine Verdopplung des städtischen Zuschusses von derzeit 25.000 Euro auf 48.000 Euro zu stimmen. Die Hansestadt und der Landkreis sind gemeinsam Träger des einzigen Frauenhauses in Vorpommern-Greifswald. Dieses steckt finanziell in der Klemme. Die Zustimmung der Bürgerschaft soll allerdings an die Bedingung geknüpft sein, dass auch der Landkreis bereit ist, seinen Anteil zu erhöhen.

Eine der drei Frauenhaus-Mitarbeiterinnen scheidet zum Jahresende aus. Dem Verein gelingt es angesichts der bislang sehr niedrigen Gehälter nicht, die freiwerdende Stelle zu besetzen. Diese Probleme stellte die Leiterin des Frauenhauses, Steffi Oppermann, während verschiedener Ausschusssitzungen in Stadt und Kreis bereits vor.

Die Fraktionen SPD, Linke und Grüne brachten nun die Beschlussvorlage in die aktuelle Ausschussrunde ein, dem Verein die gewünschte Erhöhung des Zuschusses zu gewähren. „Es ist extrem wichtig, dass wir Frauen, die zu Hause Gewalt ausgesetzt sind, eine Zufluchtsmöglichkeit gewähren“, sagt das SPD-Bürgerschaftsmitglied Brigitte Witt. Das Frauenhaus lasse sich aus ihrer Sicht nicht mit nur zwei Mitarbeitern betreuen, weil es eine Rufbereitschaft für Notfälle in der Nacht geben müsse. Zustimmung von der CDU: „Wir können uns nicht leisten, das Frauenhaus an die Wand fahren zu lassen“, sagt Finanzausschussmitglied Walter Noack (CDU). Der Kreistag trifft sich am 24. September.

Degrassi Katharina

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