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Familie und Studium: Geht doch?!

Greifswald Familie und Studium: Geht doch?!

Diese Woche findet die zweite Veranstaltungreihe zur Vereinbarkeit von Familie und Studium oder Beruf statt

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Christian Suhm, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Alfred Krupp Kolleg, und Ruth Terodde, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Uni

Greifswald. Die Universität lädt zu einer Veranstaltungswoche zur Vereinbarkeit von Studium und Beruf mit dem Privatleben im Wissenschaftskontext ein. Unter dem Motto „Geht doch?!“ stehen seit gestern bis einschließlich Freitag Experten aus dem ganzen Land zur Verfügung: für Vorträge, Lesungen, Workshops und regen Austausch. Die wichtigste Frage: Wie können familienfreundliche Arbeitsbedingungen in der Wissenschaft gestaltet werden und wie sieht eine entsprechende Führungskultur aus?

Ruth Terodde, zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Ernst-Moritz-Arndt-Universität, hat es sich zum Ziel gemacht, Universitäten familienfreundlicher zu gestalten. „Der Alltag ist oft eine Herausforderung für uns“, berichtet sie. „Neben Beruf und Studium muss auch noch die Betreuung von Kindern oder Angehörigen unter einen Hut gebracht werden.“ Deshalb soll für die nachwachsende Generation von Wissenschaftlern jetzt Abhilfe geschaffen werden.

Den Auftakt bildete eine öffentliche Podiumsdiskussion gestern Abend im Alfred Krupp Kolleg. Als Gäste waren unter anderem Christian Pegel (SPD), Minister für Energie, Infrastruktur und Landesentwicklung in Mecklenburg-Vorpommern, Sebastian Domsch (Institut für Anglistik und Amerikanistik) und Elke Middendorff vom Deutschen Zentrum für Hochschul- und Wissenschaftsforschung eingeladen.

Heute abend wird Professorin Jutta Rump vom Institut für Beschäftigung und Employability der Hochschule Ludwigshafen einen Vortrag mit dem Thema „Trends in der Arbeitswelt – Hochschulen der Verantwortung“ halten. Christian Suhm, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Alfred Krupp Kollegs, ist für die Moderation zuständig. Das Kolleg unterstützt die Vereinbarkeitswoche.

„Die Mitarbeiter einer Universität müssen ebenso wie die Studierenden in der Lage sein, Beruf oder Studium geschickt mit dem Privatleben zu verbinden, um motiviert und leistungsfähig arbeiten und studieren zu können.“ meint Suhm. Auch Ruth Terodde findet: „Alleinerziehende Studierende leisten eine bemerkenswerte Aufgabe, die Respekt verdient und auf die die Hochschulen Rücksicht nehmen müssen.“ Mithilfe des Krupp Kollegs seien mehr Leute erreichbar, nicht nur die Universitätsangehörigen, sondern auch das Stadtpublikum. Olivia Stracke

OZ

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