Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Farbanschlag auf Burschenschafterhaus
Vorpommern Greifswald Farbanschlag auf Burschenschafterhaus
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:07 14.02.2018
Die Polizei stellte Schmierereien am Haus der Burschenschaft Markomannia fest. Quelle: Friso Gentsch
Anzeige
Greifswald

Die Inschrift „Nazis Pack Hate“ brachten Unbekannte am Wochenende am Haus der Greifswalder Burschenschaft Markomannia am Karl-Marx-Platz an. Laut Polizei beschmierten der oder die Täter in der Nacht zum Sonntag zwischen 1 Uhr und 1.50 Uhr die Eingangstür mit grüner Farbe.

Zwei Schriftzüge in einer Größe von 70 mal 50 Zentimeter wurden aufgetragen. Ein Schriftzug ist nicht lesbar. 

Es war der vierte  Anschlag  auf das Haus Karl-Marx-Platz 12. Zuletzt wurden 2017 die Fassade mit einer ölhaltigen Flüssigkeit mit Hilfe eines Feuerlöschers großflächig besprüht und Fensterscheiben aus Sicherheitsglas beschädigt. Der Schaden wurde damals auf mehr als 10000 Euro geschätzt.  

Diese Greifswalder Burschenschaft  ist eine seit Mai 1990 schlagende Verbindung und hat ihre Wurzeln noch in der DDR. 1987 gründeten sechs Medizinstudenten die Markomannia. Seit 1991 gehört die Korporation zur Deutschen Burschenschaft. Kritiker werfen ihr immer wieder Kontakte zur rechten Szene vor. 

 2016 wurde das Gebäude unter Wasser gesetzt. Weil schon Pflastersteine aufs Haus geworfen wurden, wurde Sicherheitsglas eingesetzt.

  Mögliche Zeugen, oder Personen die Hinweise zum Tathergang oder den bzw. dem Tatverdächtigen machen können, werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden.

Oberdörfer Eckhard

Der Winter zeigt sich gegenwärtig von seiner schönsten Seite und unsere OZ-Leser schicken ihre besten Schnappschüsse zur Veröffentlichung.

13.02.2018

2017 blieb der Platz „An der Dänischen Wiek“ geschlossen, weil sich Investor Carsten Becker und die Stadt uneins über den Verkauf von Flächen sind. Bürgerschaftsmitglieder arbeiten an einer Lösung.

16.02.2018

200000 Euro investiert die Stadt für den Bau eines Spülfeldes. Damit soll die Ausbaggerung der Zufahrt zum Greifswalder Stadthafen wieder für Schiffe mit fünf Meter Tiefgang möglich werden. Die Pläne reichen weiter.

13.02.2018
Anzeige