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Greifswald Fit wie die Turnschuhe

In der Kita „Regenbogen“ in Schönwalde I werden Sport und Gesundheit groß geschrieben

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Schon die ganz Kleinen haben in der Kita jede Menge sportliche Betätigung – mit dem Ball spielen alle Kinder gerne. FOTOS (4): PETER BINDER

Greifswald. Laufen, tanzen, Yoga, Fußball und jede Menge Bewegungsspiele bestimmen den Alltag in der Kita „Regenbogen“ im Stadtteil Schönwalde I. Die Einrichtung, die im kommenden Jahr ihr 45-jähriges Bestehen feiert und zu den Hansekindern gehört, ist eine integrative sowie gesundheitsfördernde Sport-, Spiel- und Bewegungskita. Leiterin Beata Giese berichtet, dass 171 Kinder betreut werden, davon 48 in der Kinderkrippe. Vier Integrativkinder gibt es.

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In der Kita „Regenbogen“ in Schönwalde I werden Sport und Gesundheit groß geschrieben

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Platzkosten

Ganztagsplatz Kinderkrippe (bis zu 10 Stunden): 350,00 Euro – der Betrag wurde von der Bürgerschaft für Selbstzahler auf 300 Euro begrenzt.

Teilzeitplatz Kinderkrippe (bis zu 6 Stunden): 224,53 Euro Halbtagsplatz Kinderkrippe (bis zu 4 Stunden): 163,24 Euro Ganztagsplatz Kindergarten:

182,67 Euro Teilzeitplatz Kindergarten:

124,86 Euro Halbtagsplatz Kindergarten:

97,19 Euro

Wie überall habe auch die Kita „Regenbogen“ eine lange Warteliste, doch mehr als 30 bis 40 Plätze würden pro Jahr nicht frei. 23 Erzieher, darunter drei Männer, kümmern sich liebevoll um die Knirpse, die aus sechs verschiedenen Nationen kommen. Neben deutschen Kindern besuchen Mädchen und Jungen aus der Türkei, Griechenland, Armenien und Syrien die Einrichtung. Giese wünscht sich mehr Männer im Team. „Da viele Kinder ohne Papa aufwachsen, sind die männlichen Erzieher immer sehr beliebt“, erklärt sie.

Das pädagogische Profil sei ganz auf Sport, Bewegung und gesundes Leben ausgerichtet. Die bedürfnisorientierte Arbeit stehe im Vordergrund, die Wünsche der Kinder hätten Vorrang. Jeden Vormittag gibt es Sportangebote: Dazu gehören Ballspiele, eine Bewegungsbaustelle, Fußball, Yoga und Entspannung. Auch die nahegelegene Turnhalle wird genutzt. Da wundert es nicht, dass die Kita alljährlich die Vorschulolympiade der Kindergärten vorbereitet. 400 Kinder nehmen daran teil. Am Dienstag fand sie zum 9. Mal statt.

„Wir sind alle fit wie ein Turnschuh!“ – diesem Motto werden auch die Tanzgruppe, die eigene Fußballmannschaft, das einmal pro Woche stattfindende Eltern-Kind-Turnen und der 2016 gegründete Sportverein „Hansekinder“ gerecht. Wie gut alle diese Projekte angenommen werden, beweist die inzwischen auf 600 angestiegene Mitgliederzahl des Vereins. Übrigens – wer von den Kindern gerade nicht auf Sport steht, kann natürlich auch basteln, malen, im Legoraum bauen oder sich ganz ohne Aufsicht im Sandinnenhof vergnügen. Dort dürfen sich auch jene Mädchen und Jungen aufhalten, die mittags nicht schlafen können. „Dazu zwingen wir niemanden. Die Rechte der Kinder stehen bei uns im Vordergrund, damit ermöglichen wir eine stabile Persönlichkeitsentwicklung“, begründet Beata Giese.

Außerdem gibt es herrliche Außenanlagen, mit Rutschen, Klettergerüsten, Schaukeln, Sandkästen und einem Fußballfeld. In der kommenden Woche wird ein Brennofen eingebaut, damit künftig auch getöpfert werden kann.

„Für die Eltern sind wir Vertraute und Partner“, sagt auch die stellvertretende Leiterin, Kathrin Klimaszewski. Im Mittelpunkt stehe die Elternpartnerschaft: Zwölf der Erzieher sind ausgebildete Elternberater, drei weitere Kollegen absolvieren die Ausbildung noch. „Das vertrauensvolle und aufgeschlossene Miteinander ist ganz wichtig“, wissen Leiterin und Stellvertreterin. Deshalb werden alle Elterngespräche als Hausbesuche geführt. Und: In der Regenbogen-Kita gibt es mittlerweile einen Väter- und einen Mütterstammtisch. Auch zweimal jährlich stattfindende Beautytage seien zur festen Instanz geworden: „Die Frauen fühlen sich wohl, wenn sie nach ungezwungenen Gesprächen geschminkt und gestylt gehen“, weiß Beata Giese. Doch auch das Wohlbefinden der eigenen Mitarbeiter ist ihr wichtig. Regelmäßig kommt eine mobile Masseuse.

Darko Balke ist Vorsitzender des Elternrates der Kita. Zwölf Mitglieder zählt das Gremium, das die Arbeit der Erzieher auf vielfältige Weise unterstützt. „Die Kita ist einfach klasse. Die Kinder haben viele Möglichkeiten, sich zu entfalten und ihre Stärken zu entwickeln. Wir sind mit der Arbeit hier sehr zufrieden“, lobt er. Kathrin Klimaszweski gibt den Ball zurück: „Wir sind alle hochmotiviert, weil unsere Arbeit so wertgeschätzt wird.“ Für die Zukunft bleibe deshalb nur der Wunsch „nach einer Sanierung und einer eigenen Sporthalle“.

Pädagogisches Profil

Das pädagogische Profil der Kita „Regenbogen“ ist ganz auf Sport, Bewegung und gesundes Leben ausgerichtet. Die bedürfnisorientierte Arbeit steht im Vordergrund, die Wünsche der Kinder haben Vorrang. Die Kinder können sich in der Einrichtung frei bewegen und selbst aus den Angeboten wählen.

Die Einrichtung ist eine integrative sowie gesundheitsfördernde Sport-, Spiel- und Bewegungskita. Entsprechende Zertifikate weisen die Spezialisierung aus.

Plätze und Öffnungszeit

171 Mädchen und Jungen werden in der Kindertagesstätte „Regenbogen“ betreut. 48 von ihnen sind im Krippenalter. Vier Integrativkinder besuchen eine der Gruppen. Die „Regenbogen“-Kinder kommen aus insgesamt sechs Nationen.

23 Erzieher, darunter drei Männer, betreuen die Kinder. Zwölf Kollegen sind als Elternberater ausgebildet.

Geöffnet ist die Kita montags bis freitags von 6 bis 17 Uhr.

Elternrat

Zwölf Elternvertreter bilden den Elternrat der Kita. Vorsitzender ist Darko Balke. Die Eltern beraten regelmäßig und werden von der Kitaleitung in alle Entscheidungen einbezogen. Der Elternrat schätzt dieses Vertrauensverhältnis ebenso sehr wie das große Engagement der Erzieher. Die Eltern helfen den Erziehern auf vielfältige Weise bei Festen, Feiern, Ausflügen: Sie backen Kuchen, richten das Büfett her, organisieren alljährlich einen Basar/Flohmarkt und begleiten Ausflüge.

Cornelia Meerkatz

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