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Greifswald Flohmarktfieber in Greifswald

Gleich vier Standorte am Sonnabend / Organisatoren haben stets guten Zweck im Sinn

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Ein starkes Team: Kerstin Nagel (38, v. l.), Sabine Schwerin (36) und Claudia Schönian (37) sind im Elternrat der Kita Neuenkirchen und organisierten den Flohmarkt.                             FOTOS (5): MAX HÜBNER

Greifswald. Kaufen, was andere nicht mehr brauchen? Ganz genau! Flohmärkte erfreuen sich in der Hansestadt zunehmender Beliebtheit. Am Sonnabend fanden gleich vier statt. Besonders gefragt: Kinderflohmärkte. „Es ist absurd, immer alles neu zu kaufen, wenn man sieht, wie schnell Kinder wachsen“, sagte Melanie Dorow. Die 38-Jährige half ehrenamtlich beim Kinderflohmarkt des Naturschutzbundes in der Mensa am Schießwall. Schon seit zehn Jahren findet dieser Flohmarkt jeweils zweimal jährlich statt und wird von den Greifswaldern sehr positiv angenommen.

OZ-Bild

Gleich vier Standorte am Sonnabend / Organisatoren haben stets guten Zweck im Sinn

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„Ich bin zum zweiten Mal hier und finde es toll. Ich habe zwei Kinder und es gibt auf diesem Markt immer eine vielfältige und günstige Auswahl“, meinte Mandy Pekar.

Auf dem Kinderflohmarkt der Kita „Rudolf Petershagen“ gab es mehr als nur Verkaufsstände. „Es ist eine Mischung aus Kinderfest und Flohmarkt“, sagte der 33-jährige Lehrer Nicolas Jemrich. Auf zwei Etagen bot die Kita Kinderkleidung und Spielzeug zum Verkauf an. Für die Kleinen gab es im Hof eine Hüpfburg, Kinderschminken und eine Tombola. „Es geht um Gemeinschaft, Geldsparen und Nachhaltigkeit“, erklärte Alexandra Barthelms. Die 43-Jährige hat selbst eine Tochter in der Kita und half mit: „Wir machen das alle ehrenamtlich. Alles, was wir heute einnehmen, geht an die Kita und somit an die Kinder.“

Auch die Neuenkirchener Kita „Krümmelkiste“ veranstaltete am Sonnabend in den Räumen der freiwilligen Feuerwehr einen Kinderflohmarkt. „Als Gemeinde sind wir alle sehr eng verbunden. Es ist ein Geben und Nehmen. Das sieht man auch daran, dass die Feuerwehr sofort bereit war, uns hier verkaufen zu lassen“, sagte Sabine Schwerin. Die 36-Jährige ist im Elternrat der Kita aktiv und gehört zu den Organisatoren. Während die Großen einkauften, gab es für die Kleinen sogar die Möglichkeit, die Feuerwehrautos zu erkunden. „Ich bin das erste Mal dabei und komme sicher wieder. Es gibt hier tolle Sachen zu günstigen Preisen“, sagte Marlene Karl (33). Auch Ania Heß zeigte sich zufrieden. Die 29-Jährige verkaufte selbst und sagte: „Die alten Sachen unserer Kinder sind uns einfach zu schade zum Wegwerfen. Wir machen das aus Spaß an der Sache.“

Aber nicht nur für Kinder und Eltern gab es am Sonnabend einiges zu entdecken. Auf dem Frauenflohmarkt des Fördervereins für krebskranke Frauen fand sich alles, was das Herz der Damen begehrt. „Wir haben hier nicht den Ramsch, sondern so, wie es das Motto sagt die ,Lieblingsstücke’. Hier verkaufen Frauen, die ihren Kleiderschrank aufgeräumt haben“, sagte Jutta Hietkamp, Mitglied im Förderverein. Vereinsvorsitzende Juliane Boutalha freute sich über die vielen Besucher und Verkäufer. „Es macht einfach Spaß, vor allem weil es für einen wichtigen guten Zweck ist“, so die 35-Jährige.

„Ich möchte meinen Kleiderschrank ausmisten, deshalb verkaufe ich hier. Bald ziehe ich zum Studium nach Berlin und brauche dafür natürlich etwas Geld“, erzählte die 19-jährige Sophia Böhmann.

Allerdings musste sie zugeben, dass auch sie bereits auf dem Markt fündig geworden war. Insgesamt nahm der Förderverein 607,95 Euro zur Unterstützung krebskranker Frauen ein.

Maximilian Hübner

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