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Greifswald Förderververein der Uni Greifswald vor Neuwahl
Vorpommern Greifswald Förderververein der Uni Greifswald vor Neuwahl
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14:20 08.11.2018
Hauptgebäude der Uni Greifswald Quelle: Wittkopf-Schade Sabrina
Greifswald

Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete und Greifswalder Absolvent Erik von Malottki kandidiert am Sonnabend für den Vorsitz des Fördervereins der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Er amtiert bereits seit dem Rücktritt des CDU-Landtagsabgeordneten Egbert Liskow. Der Christdemokrat gab sein Amt auf, nachdem der Senat der Hochschule sich von Patron Ernst Moritz Arndt getrennt hatte (die OZ berichtete). Liskow folgten einige weitere Mitglieder.

Der Name des Fördervereins steht nicht zur Debatte, er ist für uns kein Thema“, betont von Malottki. Im Internet waren nach einer E-Mail an Mitglieder Diskussionen entbrannt. Es wurde von Arndt-Verteidigern gemutmaßt, der Verein wolle sich von Arndt trennen. Falsch, betont Geschäftsführer Robert Gabel. „Wir haben alle Professoren, alle Angehörigen der Universität als Förderverein der Ernst-Moritz-Arndt-Universität eingeladen.“ Eine Namensdebatte sei nicht vorgesehen.

Der Begriff „Relaunch“ beziehe sich nur auf Neuwahlen, erstens die des Vorsitzenden und zweitens die des Schatzmeisters. Diese Funktion hatte vorher von Malottki inne, jetzt solle Andreas Gibb nachrücken. Die Amtszeit aller anderen Vorstandsmitglieder läuft weiter.

Die Trennung von Arndt habe den Verein geschwächt, räumt von Malottki ein. „Es gab aber auch Neueintritte.“ Wie Robert Gabel informiert, zählt der Förderverein derzeit 120 zahlende Mitglieder. Dazu kämen viele, die keinen Beitrag zahlen.

Der amtierende Vorsitzende Erik von Malottki Quelle: Peter Binder

„Die Universität hat unabhängig vom Namen Unterstützung verdient“, betont der amtierende Vorsitzende. Die Werbung von Mitgliedern aller Altersgruppen sei wichtig. So wolle er die Angehörigen des vor kurzem wegen Überalterung aufgelösten Vereins der Emeriti der Uni als Förderer gewinnen. Ein Vorschlag, über den der Förderverein zu befinden hat: Arbeitsgruppen für Studierende und Emeriti bilden.

Stellvertretende Vorsitzende ist Rektorin Prof. Johanna Eleonore Weber. Sie wird auf der 11 Uhr beginnenden öffentlichen Versammlung im Hörsaal der früheren Chirurgie (Lohmeyerplatz 3) ab 11.30 Uhr über aktuelle Herausforderungen, Chancen und Probleme Universität sprechen und sich Fragen stellen.

Den Festvortrag hält ab 12 Uhr der Theologieprofessor Christfried Böttrich zum Leben und Werk von Ernst Lohmeyer, des amtierenden Rektors nach 1945, der am Tag vor der Wiedereröffnung der Uni im Februar 1946 von der sowjetischen Geheimpolizei verhaftet und später erschossen wurde. Nach der Mittagspause sind ab 13.45 u. a. der Geschäftsbericht, die Sammlung von Ideen und die Neuwahl eines Teils des Vorstands vorgesehen. Henry Witt spricht über die Vereinsgeschichte.

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