Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Footballer erhalten immer mehr Zulauf
Vorpommern Greifswald Footballer erhalten immer mehr Zulauf
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:00 07.02.2017
Beim Üben des Flaggenabziehens hatten die Jugendlichen beim Probetraining der „Vorpommern Vandals“ sichtlich Spaß. Quelle: Foto: Tobias Bessert

American Football wird immer beliebter. Das merken auch die Vorpommern Vandals. Beim Try-Out (Probetraining) am Samstag waren trotz regnerischen Wetters 20 Jugendliche in der Sporthalle des Berufsbildungswerks dabei, um in die Sportart mit dem Lederei – so nennt man den Spielball beim Football – hineinzuschnuppern.

Am späten Sonntagabend sahen dann 50 begeisterte Football-Fans beim Public Viewing im Mensaclub das Finale der amerikanischen Profiliga (NFL), den 51. Super Bowl.

Seit Oktober sind die Vandals mit zwei Nachwuchsteams in Greifswald vertreten. In der Flagmannschaft spielen zehn bis 14-jährige Jugendliche. Flagfootball wird dabei ohne Helm und Schulterschützer gespielt, deshalb ist jeder Körperkontakt verboten. Den Gegner kann man nur dann stoppen, wenn man eine an der Hüfte befestigte Flagge (englisch: Flag) abzieht. Die Trainer der Vorpommern Vandals sind mit dem Schnuppertraining sehr zufrieden. „Vor dem Try-Out fehlten uns noch fünf Spieler, um am Spielbetrieb teilnehmen zu können“, erklärt Marcel Stark.

Sollten alle Interessenten vom Samstag auch bei den künftigen Trainings vorbeischauen und dabeibleiben, hätte man genug Spieler. „Neue Gesichter sind aber natürlich weiterhin willkommen“, so Stark weiter. Vorerfahrungen seien nicht notwendig, auch die körperlichen Voraussetzungen seien unwichtig. „Beim Football ist es egal, ob man dick oder dünn, klein oder groß, schnell oder langsam ist. Es gibt für jeden eine Position“, erklärt Stark.

Dass die Probetrainierer Talent haben, zeigten sie beim Üben. „Gerade das Werfen und Fangen sah sehr gut aus, was nicht selbstverständlich ist“, äußerte sich Stark überrascht. Ähnlich zufrieden waren auch Julian Hagen und Nils Tannhäuser, die das Jugend-Tackle-Team betreuen. „Es gab strahlende Augen, als die Jugendlichen die Ausrüstung anziehen und sich im Blocken und Tackling ausprobieren durften“, berichtet Tannhäuser. Auch die 15- bis 18-Jährigen hinterließen einen guten Eindruck. „Viele Neulinge sind eher zurückhaltend bei den ersten Kontaktübungen“, erklärt Tannhäuser, „deshalb war ich überrascht, wie aufgeschlossen die Jungs diesmal waren“.

Die Jungs waren nach dem Training geschafft, aber glücklich. „Wir mussten viel laufen, aber die Spiele haben sehr viel Spaß gemacht“, sagt Tim Meyer. Der 16-jährige Greifswalder kam durch die Fernsehübertragungen der NFL zum American Football und will auf jeden Fall beim kommenden Training wieder dabei sein. „Besonders hat mir das Blocken gefallen, auch wenn es im ersten Moment etwas komisch ist, einen Helm tragen zu müssen“, so Meyer weiter.

Auch das Public Viewing des Super Bowl, dem Finale der nordamerikanischen Profiliga, war für die Vandals ein Erfolg. 50 Neugierige kamen trotz des späten Anstoßes (0.30 Uhr in der Nacht zu gestern) in den Mensaclub, um mit den Vandals den 34:28-Sieg der New England Patriots über die Atlanta Falcons anzuschauen. Gut vier Stunden fieberten die Fans beider Teams mit. Erst dann konnten die Patriots-Anhänger, die leicht in der Überzahl waren, den fünften Titel ihrer Mannschaft bejubeln.Tobias Bessert

OZ

59-Jährige reagierte gegenüber Polizeibeamten nicht mehr / Blutprobenentnahme angeordnet

07.02.2017

Der Name Kurt Drummer sagt wahrscheinlich nur älteren OZ-Lesern etwas. Zu DDR-Zeiten war der Herr, seines Zeichens Koch, ein gefragter Mensch.

07.02.2017

Seit vergangener Woche deshalb nur noch 40 km/h zulässig

07.02.2017
Anzeige