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Forschung zum Antisemitismus im Fokus

Greifswald Forschung zum Antisemitismus im Fokus

Tagung widmet sich der Situation im Norden

Greifswald. Unter dem Titel „Antisemitismusforschung in den nordischen Ländern“ findet an der Universität Greifswald vom 5. bis 7. Februar eine wissenschaftliche Fachtagung statt. Der Kongress beschäftigt sich mit künftigen Forschungsstrategien und politischen Forderungen für die Antisemitismusforschung in Skandinavien. Erwartet werden rund 20 Forscher und Nachwuchswissenschaftler aus Norwegen, Dänemark, Schweden, Finnland und Deutschland.

Verglichen mit anderen Ländern – insbesondere den Vereinigten Staaten, Deutschland und Israel – ist Antisemitismusforschung in Skandinavien auf institutioneller und personaler Ebene eher ein Randthema. Dies betrifft insbesondere Forschung außerhalb der Themen Faschismus, Zweiter Weltkrieg und Holocaust. „Zudem bleibt die historische Entwicklung antijüdischer Stereotypen im Vergleich zu anderen Vorurteilen und Minderheitengruppen in Skandinavien vergleichsweise unzureichend erforscht, wie auch insgesamt die jüdische Geschichte an den Universitäten nur schwach vertreten ist“, heißt es seitens der Greifswalder Hochschule.

Die Tagung untersucht, welche Forschungsstrategien und politischen Forderungen in Bezug auf Antisemitismusforschung bestehen oder in Zukunft notwendig sind. Es geht um eine Bestandsaufnahme der Rahmenbedingungen und um die Zukunftsaussichten des Forschungsfelds, sowohl inhaltlich als auch hinsichtlich der institutionellen Unterstützung. Die Konferenz beschäftigt sich nicht primär mit dem Sammeln von Wissen über Antisemitismus in Skandinavien, historische Dimensionen oder wie dieser bekämpft werden kann.

Zuhörer sind zu allen Konferenzveranstaltungen willkommen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Eintritt ist frei. Zum Abschluss findet am 7. Februar um 18 Uhr ein Vortrag im Kruppkolleg statt.

Der Historiker Prof. David Feldman (London) spricht über „Die Bedeutung von Antisemitismus in Großbritannien“.

OZ

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