Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Fünf Kubikmeter Abfall im Jägerhofer Forst
Vorpommern Greifswald Fünf Kubikmeter Abfall im Jägerhofer Forst
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:36 20.04.2018
Frühjahrsputz im Jägerhofer Forst: Revierförster Wolfgang Oehmichen sammelte gemeinsam mit Bürgern der Gemeinde Katzow die Waldränder ab. Fünf Kubikmeter Müll kamen zusammen. Quelle: Meerkatz Cornelia
Katzow/Greifswald

Mehr als fünf Kubikmeter Müll – das ist das Ergebnis des Frühjahrsputzes in den Orten Katzow und Jägerhof im Landkreis Vorpommern-Greifswald. An die 70 Einwohner beteiligten sich an der Aktion, zu der Bürgermeister Norbert Labahn aufgerufen hatte.In der Ortschaft Katzow wurden die Rinnsteine und die Einläufe entlang der Straße gesäubert, damit bei Starkregen der erforderliche Abfluss gegeben ist. Der Jugendklub hatte es sich zur Aufgabe gemacht, die Säuberungsaktion sogar entlang der L 26 bis zum Skulpturenpark durchzuführen. „Sagenhafte 63 Schnapsflaschen wurden im Straßengraben gefunden“, berichtet Labahn.

Hausmüll, Fahrradreifen, Bauschutt

Besonders viel zu tun gab es in Jägerhof, wo Revierförster Wolfgang Oehmichen gemeinsam mit weiteren Helfern die Waldränder vom Müll befreite. Was die Männer und Frauen da aus dem Gras und unter hohen Bäumen hervorholten, war unglaublich. Nicht nur weggeworfene Kaffeebecher und andere Einwegverpackungen lagen herum, auch Dutzende leere Schnaps- und Weinflaschen, jede Menge Gartenabfälle in Müllsäcken, Sperrmüll wie Fahrradreifen, Zaunteile und kaputte Gießkannen sowie Möbelteile und Matratzen wurden gefunden. „Die Leute scheuen sich auch nicht, ihren Hausmüll in den Wald zu kippen bzw. die Beutel gut sichtbar an die Äste am Straßenrand zu binden“, schilderte der Förster. Natürlich war auch jede Menge Sondermüll und Bauschutt illegal entsorgt worden. Dazu gehörten Farbeimer, Betonreste und Asbestplatten. „Es liegt so viel herum, dass wir fast vier Stunden gebraucht haben, um alles einzusammeln“, sagt Wolfgang Oehmichen.

Wer erwischt wird muss zahlen

Der Forstmann verweist darauf, dass das illegale Abkippen von Müll und Schutt im Wald oder im Straßengraben verboten ist und als Ordnungswidrigkeit geahndet wird, wenn man erwischt wird. Bis zu 75 000 Euro Bußgeld können verhängt werden. Bei Sondermüll gilt das Ganze als Straftat und wird vor Gericht verhandelt. Die meisten Umweltfrevler würden allerdings darauf setzen, dass sie nicht erwischt werden.

Meerkatz Cornelia

Zehn studentische Senatoren distanzieren sich in einer Erklärung von Franziska Gerbe. Die studentische Senatorin der Pro-Arndt-Liste ist Mitglied der als rechtsextrem geltenden Indentitären Bewegung. Gerbe fordert Toleranz.

21.04.2018

Eine der bekanntesten Greifswalder Gaststätten der Nachwendezeit soll abgerissen und durch einen Neubau ersetzt werden. Das Haus steht seit sieben Jahren leer. Das Vorgehen der Stadt bei der Ausschreibung sorgt für Ärger.

16.04.2018

Wenige Minuten vor dem Abpfiff kassiert das Schult-Team das 1:2.

16.04.2018