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Der Greifswalder Unternehmer David Wulff ist Direktkandidat der Liberalen für die Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern

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FDP-Kandidat David Wulff in den Räumen seines Unternehmens in der Greifswalder Domstraße.

Quelle: Eckhard Oberdörfer

Greifswald David Wulff will ins Schweriner Schloss einziehen. Der 30-Jährige ist der Direktkandidat der FDP für die Landtagswahl im September im Wahlkreis eins. Er steht auf Platz 4 der Landesliste seiner Partei. Allerdings sehen aktuelle Umfragen die Liberalen unter der Fünf-Prozent-Hürde.

„Wir haben ein engagiertes Wahlkampfteam. In zwei Monaten kann noch viel passieren“, kommentiert Wulff. „Wir konzentrieren uns auf die Unentschlossenen. Sechs bis sieben Prozent sind nicht unrealistisch.“

OZ hat ihre Leser für ihre Entscheidung um Fragen an den Kandidaten gebeten. Fredda Springborn möchte mehr über die Zielgruppe der FDP wissen. Die Kampagne wirke sehr jung. Was sei mit den Älteren, fragt sie. Keineswegs vernachlässige man die älteren Bürger, antwortet Wulff. „Ich habe gerade das frühere FDP-Bürgerschaftsmitglied Prof. Manfred Matschke getroffen“, sagt er. „Der ist über 70, aber geistig sehr jung und offen. Wir wenden uns an alle, die Spaß am Leben haben und das Land voranbringen wollen.“

Sven Bäring fragt, wo David Wulff das Land MV in fünf Jahren sieht. „Wenn es wie in der Vergangenheit schwarz-rote oder rot-schwarze Koalitionen gibt, sieht es aus wie heute. Sie verwalten, haben aber keine Vision“, schätzt Wulff ein. Wenn die FDP künftig mitwirken könne, dann werde es eine bessere Wirtschaft und eine bessere Breitbandanbindung, mehr Unternehmensgründungen geben. „Durch Studium und Beruf weiß ich, an welchen Stellschrauben man drehen muss.“ Wenn die Regierung aktuell den Breitbandausbau mit Downloadraten von 50 Mbit/s (Megabit pro Sekunde) als Vision verkaufe, dann hinke sie jetzt schon hinterher. „Wir reden heute über Gigabit.“ Das brauchten auch alle Unternehmen. Und damit die großen Entfernungen in MV und zu den Ballungszentren schneller überwunden werden können, fordert Wulff einen überregionalen Anbieterwettbewerb. Er sei auch Befürworter selbstfahrender, also robotergesteuerter Autos. Ein Beitrag zur Lösung des Nahverkehrs, wenn man abends nach Biergenuss von einer Gaststätte nach Hause fahren will.

Vicki Müller möchte wissen, in welchem Ministerium David Wulff mitwirken wolle. „Ich würde lieber Landtagsarbeit machen“, kommentiert Wulff. Wenn, dann Wirtschaft, Verkehr und Infrastruktur. Die von Müller angesprochene Schließung der Wolgaster Kinder-, Geburten- und Frauenstationen sei eine „politische Fehlentscheidung“, sagt er. Man müsse nachbessern, eine Kooperation mit Swinemünde sei denkbar. Zu einer Frage von Martin Schmidt zur Flüchtlingsproblematik sagt Wulff, dass für ihn als leidenschaftliches DRK-Mitglied die Verwehrung humanitären Schutzes für Menschen aus Kriegsgebieten undenkbar sei. „Aber wir brauchen ein Einwanderungsgesetz, damit künftig beispielsweise Engländer und Waliser bei uns leben und arbeiten dürfen.“ eob

Biographisches

David Wulff (30) trat schon mit 17 Jahren in seinem Geburtsort Goldberg (Ludwigslust-Parchim) der FDP bei und kandidierte dort erstmals bei der Landtagswahl. Seit zweieinhalb Jahren ist er Vorsitzender der FDP in Greifswald.

Wulff kam zum Studium der Betriebswirtschaftslehre vor elf Jahren nach Greifswald. Er gründete 2007 sein erstes Unternehmen und ist aktuell mit einem Partner Inhaber und Geschäftsführer der Müller &

Wulff GmbH und der rapidrabbit GbR.

David Wulff engagiert sich in der Freizeit beim DRK und ist Ausbilder bei der Wasserwacht. Er ist unverheiratet, hat aber eine feste Freundin.

OZ

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