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Greifswald Fußball mit viel Spaß am Spielen
Vorpommern Greifswald Fußball mit viel Spaß am Spielen
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00:01 23.05.2016
Lukas Dumrese, Ben Oerkvitz, Karl Milbratz und Oliver Simon (v.l.), hier mit ihren Trainern, gewannen das Soccer-Turnier.

Vor dem eigentlichen Höhepunkt des Tages, dem Spitzenspiel in der Verbandsliga, herrschte auf den Nebenplätzen im Volksstadion den ganzen Tag über große Fußballstimmung. Unter dem Motte „Vielfalt und Toleranz“ hatten sich junge Mannschaften zum Street-Soccer-Turnier zusammengefunden, und auf den etwas größeren Feldern spielten zehn Mannschaften Fußball mit Teilnehmern, die körperliche und geistige Behinderungen haben.

„Es war unser Ziel, zu zeigen, dass Fußball verbindet“, sagt Ulf Kuchel vom Landesfußballverband MV. „Wir haben gute Spiele gesehen. Die Akteure haben sich allesamt Mühe gegeben und in erstaunlich guter Qualität um die Tore gekämpft“, so Kuchel weiter.

Der Fußball-Verband, die Krankenkasse AOK und der Greifswalder FC waren gemeinsam Ausrichter dieser Veranstaltung, die bereits zum dritten Mal in MV stattgefunden hat. „Mit einem neuen Teilnehmerrekord. Neun Mannschaften waren dabei“, berichtet Peter Wüstenberg von der AOK. „Wir haben gesehen, dass der Fußball ideale Voraussetzungen mitbringt, um eine Gemeinsamkeit zu schaffen.“

Die Aktionen dieser Sportler fanden Anerkennung bei den vielen Zuschauern am Spielfeldrand.

Im Finale dieses Turniers standen die Mitglieder der Greifenwerkstatt Greifswald den Kickern von Hansa Rostock gegenüber. Die Einheimischen haben das Spiel mit 2:1 gewonnen. Max Nauschütz und Patrick Liebert waren die Schützen für Greifswald. „Es hat riesig Spaß gemacht“, sagt Monique Lubetzki, die Trainerin des Teams, und sie legt etwas schmunzelnd nach: „Endlich haben die Jungs gezeigt, dass sie Fußball spielen können.“

Etwas forscher ging es bei den Soccer-Mannschaften zu. Auch hier wurde in zwei Vorgruppen gespielt. Acht Teams des Greifswalder FC waren dabei. Gewonnen haben die „GFC-Kicker“ – Oliver Simon, Karl Milbratz, Lukas Dumrese und Ben Oerkvitz. „Wir hatten uns vorgenommen, unter die Top 3 zu kommen“, sagt Ben. „Dann haben wir es sogar bis ins Final geschafft.“ Und wie! Im Halbfinale wurden die „Super Cookies“ mit 10:2 vom Platz gefegt. Und im Finale, gegen die „Red Devils“, folgte ein 6:0. „Wir haben ganz gut verteidigt und vorn fast jede Chance genutzt“, berichtet Lukas.

re

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