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GFC: Trotz verpatztem Aufstieg zufrieden

Greifswald GFC: Trotz verpatztem Aufstieg zufrieden

Trainer Hagen Reeck zeigt sich optimistisch/ Kommende Saison startet am 12. August

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Zufriedene Gesichter beim GFC: (v.l.) Dennis-Roy Simon, Tommy Greinert, Nick Lösel und Charbel Chougorou.

Quelle: Werner Franke

Greifswald. Was für eine Saison für den Greifswalder FC. Am Anfang wusste niemand, ob es mit der neu zusammengestellten Mannschaft um den ebenfalls neuen Trainer Hagen Reeck was werden kann. Ein klares Ziel für die erste Verbandsliga-Saison wurde aus dem Grund auch nicht ausgegeben, und trotzdem wusste jeder Greifswalder, dass die Mannschaft Potenzial hat und in der Liga im oberen Drittel mitspielen kann. Hagen Reeck sagte vor dem Saisonstart: „Wir wollen die aktive Mannschaft sein und unsere Spiele selbst gestalten. Gegen uns werden sich viele defensiv aufstellen und wir müssen die Wege nach vorne gehen.“ Die Mannschaft des GFC ging nach der fünfwöchigen Vorbereitung vor 300 Zuschauern bei der SG Karlsburg/Züssow ins erste Pflichtspiel der Saison und gewann mit 7:3. Damit zog das Team im Landespokal in die nächste Runde ein.

Ich bin stolz auf unsere Saisonleistung, auch wenn wir den Aufstieg verpasst haben.“GFC-Trainer Hagen Reeck

Schließlich sollten sich die Greifswalder vor heimischer Kulisse gegen Friedland beweisen. Vor fast 500 Zuschauern präsentierte sich das Reeck-Team sensationell und startete mit einem 5:0-Sieg in die Liga. Kapitän Tommy Greinert nach dem ersten Ligaspiel: „Das Interesse am neuen Verein ist groß und alle Fans wollen uns in der Liga sehen.“ Der Greifswalder FC siegte und siegte und ließ sich von keinem aufhalten. Die erste Pflichtspielniederlage kam dann aber doch noch: Im Pokalspiel beim MSV Pampow mussten sich die Hansestädter geschlagen geben. Bis zur Winterpause verloren die Greifswalder kein weiteres Pflichtspiel mehr und landeten nach der Hinrunde auf Platz zwei der Verbandsliga. Der FC Mecklenburg Schwerin holte einen Punkt mehr als der GFC und durfte die Herbstmeisterschaft feiern. „Wir denken, dass die Hinrunde überraschend gut verlaufen ist. Die derzeitige Konstellation entfachte zwar Hoffnung, aber wir hatten keine konkrete Erwartung“, so der sportliche Leiter Daniel Gutmann. In der Wintertransferphase schlug der GFC gleich zweimal zu. Linksverteidiger Mike Bütterich, sowie Offensivspieler und Heimkehrer Charbel Chougourou verstärkten das Greifswalder Team. Im Kampf um den Aufstieg ging es bis zum letzten Spieltag zwischen dem FC Mecklenburg Schwerin und dem GFC heiß her. Mal ließen die Schweriner überraschend Punkte liegen und dann unerwartet der GFC.

Nach 30 Spieltagen standen die Landeshauptstädter drei Punkte vor dem GFC und feierten den Aufstieg. Dem Greifswalder FC, der in der Hinrunde in der Liga die weiße Weste behielt, machten am Ende die drei Heimniederlagen gegen die Topteams der Liga (Pampow, Torgelow und Schwerin) zu schaffen und versauten den Aufstiegstraum der Greifswalder. GFC-Trainer Hagen Reeck nach dem Spieljahr: „Auch wenn wir Zweiter geworden sind, haben wir eine gute Saison gespielt, mit der wir zufrieden sein können.“ Das Highlight der Saison war, trotz der 4:0-Heimniederlage, das Spitzenspiel zwischen dem GFC und dem FC Mecklenburg Schwerin. 1128 Zuschauer waren im Greifswalder Volksstadion dabei. Die Eröffnungspartie der kommenden Saison wird am 12. August ebenfalls im Volksstadion gespielt.

Philipp Weickert

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