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Greifswald GFC biegt auf die Zielgerade ein
Vorpommern Greifswald GFC biegt auf die Zielgerade ein
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00:10 29.04.2016
Wollen auch am Wochenende im Heimspiel gegen Torgelow mit ihrem Team jubeln: Denis-Roy Simdorn (vorne) und Nick Lösel vom Verbandsliga-Spitzenreiter Greifswalder FC. Quelle: Ronald Krumbholz

Nur noch sechs Spiele, dann ist die Saison in der Fußball-Verbandsliga schon wieder vorbei. Für den Greifswalder FC, der die Tabelle vor dem FC Mecklenburg Schwerin mit drei Punkten Vorsprung anführt, werden es noch einige heiße Partien werden. „Wir haben noch schwere Spiele vor uns. In den nächsten Wochen wird sich zeigen, wie gut wir sind“, äußerte sich Trainer Hagen Reeck zu den kommenden Aufgaben.

Torgelow ist für mich das individuell am besten besetzte Team der Liga.“Hagen Reeck, Trainer des Greifswalder FC

Was sich positiv für den Greifswalder FC auswirken könnte, sind die vier Duelle zu Hause, die die Hansestädter noch vor der Brust haben. Darunter sind zwei absolute Spitzenspiele gegen Schwerin (22 Mai) und Torgelow, die an diesem Wochenende in Greifswald zu Gast sind (Sonntag, 14 Uhr, Volksstadion). Der Tabellenfünfte ist nach Trainer Reeck eine echte Hürde: „Für mich ist Torgelow individuell die bestbesetzte Mannschaft der Liga, aber sie arbeiten nicht so gut im Team. Das sieht man auch in den schwankenden Ergebnissen.“Die Torgelower stellen außerdem die drittbeste Abwehr der Liga und den drittbesten Sturm. Nur von den Punkten her sind sie nicht die Nummer drei der Liga.

Um die erste von sechs Etappen auf dem Weg zum großen Ziel, dem Aufstieg in die Oberliga, erfolgreich zu gestalten, hofft Reeck einerseits auf die ansteigende Form seines Teams, andererseits auf die hohe Qualität in der Offensive. Nach dem 5:1-Sieg beim SV Pastow scheint der Greifswalder FC für die letzten Spiele wieder richtig in Form zu kommen. Trainer Reeck über den Formanstieg seines Teams:

„Im Training geben die Jungs immer Gas und setzen es in den Spielen um.“ Vor allem in der Offensive kann der GFC-Trainer auf seine Stürmer bauen. 45 der insgesamt 65 erzielten Tore erzielten Lösel (zwölf Tore), Olszar (zehn), Greinert (acht), Staniszewski (acht) und Rohde (sieben). Diese Flexibilität ist in der Verbandsliga einmalig und zeugt von der Qualität der Greifswalder Offensive. „Nicht nur die Stürmer sind gefährlich, sondern alle Mannschaftsteile können Tore erzielen. Das ist eine sehr angenehme Sache, denn somit sind wir für Gegner nicht so berechenbar“, freut sich der bundesligaerfahrene Coach der Greifswalder über die Offensivqualität in seinem Team. Auf Seite der Torgelower gibt es dagegen fast nur einen, der trifft. Hubert Bylicki traf in 17 Spielen schon 20 mal und ist damit bester Torschütze der Liga und die Lebensversicherung der Torgelower. Der 24-jährige Pole kam im Sommer von der zweiten Mannschaft des FSV Zwickau nach Torgelow. „Bylicki ist ein sehr robuster Stürmer, der mit seiner Wucht und Kopfballstärke viele Tore erzwingt“, analysiert Reck. Auch wenn die Gäste die meisten ihrer Zähler in der heimischen Gießerei-Arena sammelten, sollte der GFC gewarnt sein: Schwerin kam vor drei Wochen nur zu einem 1:1 gegen die Torgelower.

Von Philipp Weickert

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