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Greifswald GFC braucht Sieg, um sich zu behaupten
Vorpommern Greifswald GFC braucht Sieg, um sich zu behaupten
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00:00 06.05.2016
GFC-Kicker Damian Staniszewski (rot) und sein Team wollen gegen den FC Pommern Stralsund punkten. Quelle: Werner Franke
Greifswald

Wenn der GFC seine Favoritenrolle in der Tabelle halten will, muss wieder ein Sieg her. Denn die Greifswalder Kicker liegen derzeit punktgleich (53) mit dem FC Mecklenburg Schwerin. Am 26.Spieltag der Verbandsliga treffen morgen der FC Pommern Stralsund und der Greifswalder FC aufeinander.

Wir wollen unsere Favoritenrolle in der Tabelle bestätigen.“GFC-Trainer Hagen Reeck

Letzten Sonntag kassierte der GFC seine zweite Heimniederlage. GFC-Kapitän Patrick Henkel sagte nach der 0:1-Niederlage gegen den Torgelower FC, dass nach vorn der entscheidende Pass gefehlt hat.

Vielleicht kann Simdorn, der schon gegen Torgelow wieder Einsatzminuten sammelte, in Stralsund dabei helfen. Simdorn fiel zuletzt in drei Spielen aus, und man sah, dass der Mittelfeldspieler mit seiner Passsicherheit vermisst wurde. Zu den verletzungsbedingt ausfallenden Spielern kommen nun auch noch Sebastian Olszar, Charbel Chougourou und Frank Rohde hinzu. Dies macht es für Trainer Hagen Reeck schwer.

Die Verletztenmisere beim GFC hält also weiter an. Gegen den FC Pommern Stralsund, der sich zurzeit mächtig im Umbruch befindet, wird es für den Greifswalder FC unter den gegebenen Voraussetzungen nicht einfach. Am Mittwoch ließ Trainer Hagen Reeck verstärkt Standardsituationen üben. „Mir hat es überhaupt nicht gefallen, wie wir uns in den letzten Spielen bei Standards verhalten haben“, so der GFC-Trainer. Reeck weiter: „Zusätzlich kann es gerade in der Endphase der Saison ein Mittel sein, um Tore zu erzielen.“ Im Vorpommernderby werden die Pommern-Kicker den Greifswaldern nichts schenken.

Nachdem das Trainerteam um Orend und Kraft den FCP übernommen hat, kann man den Stralsunder Verbandsligisten schwer einschätzen. Hagen Reeck zum morgigen Gegner: „Es gab zuletzt immer wieder merkwürdige Veränderungen in der Aufstellung. Deswegen kann man den Gegner vor der Partie sehr schwer analysieren.“ Seit dem Trainerwechsel gab es zwei Niederlagen, jedoch auch ein 1:1-Unentschieden gegen Torgelow. Nichtsdestoweniger ist der Greifswalder FC schon fast zum Siegen verdammt, denn die punktgleichen Schweriner sitzen dem GFC im Nacken und warten nur auf Ausrutscher. Nach der letzten Niederlage sollten die Greifswalder nun wieder Punkte einfahren. Die Mecklenburger haben es schon heute Abend mit Boizenburg zu tun. Alles andere als ein Sieg der Schweriner wäre eine Überraschung, und mit einem Sieg könnte der FCM für eine Nacht auf den ersten Tabellenplatz rutschen. Anpfiff im Vorpommernderby zwischen Stralsund und Greifswald ist am Sonnabend um 14 Uhr in der Primus-Immobilien-Arena in Stralsund.

Von Philipp Weickert

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