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GFC dreht Partie in nur neun Minuten

Greifswald GFC dreht Partie in nur neun Minuten

Sieg im Pommernderby: Dank des 2:1- gegen Stralsund verteidigen die Greifswalder die Tabellenspitze

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Dan Rosario Sendroiu traf für den GFC zum 1:0.

Quelle: Werner Franke

Greifswald. Pflichtsieg geglückt! Der Greifswalder FC dreht einen 0:1-Rückstand beim FC Pommern Stralsund innerhalb von neun Minuten in einen 2:1-Auswärtssieg und holt sich damit die Tabellenführung zurück. Der FC Mecklenburg Schwerin war für einen Tag, durch den 4:3-Sieg in Boizenburg, auf den ersten Tabellenplatz gerutscht. Einen Tag vor dem Vorpommernderby zwischen Stralsund und dem Greifswalder FC, verkündeten die Stralsunder, dass Jens Dowe den FC Pommern übernehmen würde. Hagen Reeck rechnete schon vor der Partie mit einem unberechenbaren Gegner: „Es gab zuletzt immer wieder merkwürdige Veränderungen in der Aufstellung. Deswegen kann man den Gegner sehr schwer analysieren.“ Nach der Heimniederlage gegen Torgelow musste der Greifswalder FC auf zwei weitere Stammspieler verzichten. Chougourou und Olszar fehlen dem GFC wohl noch etwas länger. Auch der Einsatz von Frank Rohde bleibt weiterhin fraglich. Trotz der Verletzungssorgen war der Greifswalder FC schon fast zum Siegen verdammt, denn die Schweriner gewannen bereits am Freitag in Boizenburg und erhöhten den Druck auf die Hansestädter. Davon spürte man in der Anfangsphase aber überhaupt nichts, denn das Reeck-Team übernahm sofort die Initiative und drückte die Stralsunder in die eigene Hälfte, doch die Abschlüsse der GFC-Offensive blieben ungefährlich. Die Stralsunder setzten nach elf Minuten die erste Marke: Lindberg versuchte es mit einem Fernschuss und den Aufsetzer lenkte Christian Person mit einer Parade zur Ecke. Nach 27 Minuten gingen die Hausherren überraschend in Führung. Nach einem Foulspiel an Lindberg schoss Medeckis den Ball flach ins Tor des GFC. Person sah den Flachschuss erst spät und kam nicht mehr an den Ball. „Das ist momentan so eine Phase bei uns, aus der wir wieder herauskommen müssen“, meinte GFC-Trainer Reeck zum erneuten Standard-Gegentor. Im zweiten Durchgang waren die Stralsunder deutlich defensiver eingestellt und der GFC lief an, dennoch blieben die Chancen zu harmlos. „In vielen Situationen haben wir uns einfach falsch entschieden“, meinte Mittelfeldakteur Simdorn. Die Harmlosigkeit der Greifswalder beendete Sendroiu in der 79. Minute. Linksverteidiger Bütterich zog ins Zentrum und steckte den Ball auf den startenden Sendroiu durch. Der Rumäne brachte den Ball an Nierstenhöfer vorbei und erzielte den verdienten Ausgleich. Nun war der GFC da und hatte noch zwei Kopfballmöglichkeiten durch Henkel und Lösel, bis der eingewechselte Greinert die Partie in der 88. Minute mit seinem Treffer zum 2:1 entschied. Wieder war es Bütterich, der über die linke Seite in den Strafraum zog. Der 20-jährige brachte den Ball ins Zentrum, wo Greinert ihn schließlich über die Linie schob. Die Stralsunder blieben in der Nachspielzeit ungefährlich und der Greifswalder FC feierte den zehnten Auswärtssieg. Hagen Reeck über den Erfolg: „Mike Bütterich hat gezeigt, wie es geht. Er ist mit hohem Tempo und Willen in die Aktionen gegangen und dann haben wir die Tore gemacht. Der Sieg war sehr wichtig für uns.“

Zum Schluss sind wir mit Wille und Tempo in die Aktionen gegangen. Der Sieg war sehr wichtig für uns.“GFC-Trainer Hagen Reeck

Von Philipp Weickert

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