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Greifswald Ganz Greifswald dreht sich im Dreivierteltakt
Vorpommern Greifswald Ganz Greifswald dreht sich im Dreivierteltakt
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00:00 18.03.2013
Kerstin und J�rg Hochheim bei einer kurzen Erholungspause.

Greifswald — „Glück in allen Facetten“, lautete das zentrale Thema des Greifswalder Theaterballs am Sonnabend. Ob es sich um „Glück im Spiel“ oder musikalische Glücksgefühle handelte: Das abwechslungsreiche Programm bot für alle 250 Gäste etwas. Klarer Mittelpunkt des Abends war allerdings die immer gut gefüllte Tanzfläche. „Tanzen schüttet Endorphine aus“, bemerkte Ulf Dembski in seiner Begrüßungsansprache treffend. Und er ließ es nicht bei dieser Feststellung. Gemeinsam mit Ehefrau Christine war Greifswalds Sozialdezernent bereits bei der ersten Tanzrunde zu Walzerklängen auf dem Parkett. Die Zeiten, in denen unwillige Männer von ihren Frauen auf die Tanzfläche gezogen wurden, sind in Greifswald offenbar längst vorbei. Viele Paare drehten sich beschwingt im Takt, die meisten sehr gekonnt. Baudezernent Jörg Hochheim und seine Ehefrau Kerstin

etwa schwebten nur so über das Parkett. Auch einen kleinen Zusammenstoß mit dem Ehepaar Dembski konnten sie elegant überspielen. Svetlana und Dirk Piehler aus Greifswald gehen einmal pro Woche mit großer Begeisterung in die Tanzschule: „Da nehmen wir natürlich so viele Bälle mit wie möglich.“ Der Fußboden kam allerdings in der Einschätzung nicht so gut weg. „Das Parkett hier ist etwas stumpf“, urteilt Kristof Rehbein aus Greifswald. Er muss es wissen: Rehbein tanzt nicht nur seit Jahren, er sitzt auch im Vorstand des Ostseetanz-Clubs und kennt die Beschaffenheit vieler Böden. „Nebenan in der Stadthalle hingegen ist es so glatt, da muss man schon aufpassen“, erläutert er die unterschiedlichen Qualitäten.

Auch in den Rängen des Theaters oder an den Tischen gab es an diesem Abend viel Glück zu sehen. Ganz besonders strahlend beobachtete der jüngste Gast des Balles, Leandra (6), das musikalische Programm des Orchesters und der Künstler. Ihre Mutter Nicoleta Constantinescu erklärte die gespannte Aufmerksamkeit der Tochter so: „Kein Wunder — ihr Papa steht dort unten auf der Bühne und singt. Alexandru ist Bassbariton am Theater Vorpommern.“

Ballettdirektor Ralf Dörnen findet persönliches Glück häufig im Alltäglichen. „Ohne Tiefen keine Höhen, man muss beides als Glück begreifen“, sinniert er. „Aber für einen Tänzer gibt es nichts Größeres, als auf der Bühne zu stehen und zu merken: Das Publikum hat Feuer gefangen.“ h

Anne Ziebart

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OZ

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