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Gaslecks: Mieterin ruft OB um Hilfe

Greifswald Gaslecks: Mieterin ruft OB um Hilfe

Im Streit um die Gaslecks in den Wohnungen an der Ecke Arndtstraße/Burgstraße hat sich eine Mieterin jetzt an Oberbürgermeister Arthur König (CDU) gewandt.

Greifswald. Im Streit um die Gaslecks in den Wohnungen an der Ecke Arndtstraße/Burgstraße hat sich eine Mieterin jetzt an Oberbürgermeister Arthur König (CDU) gewandt. Die Stadt ist Eigentümer des Hauses, in dem zuletzt immer wieder Gasalarm ausgelöst worden ist (die OZ berichtete). „Bald beginnt die Heizperiode. Wir brauchen dringend eine Lösung“, sagt Mieterin Jana Rahn. Die alleinerziehende Mutter lebt mit ihren Söhnen, ein und acht Jahre alt, in dem sanierungsbedürftigen Haus.

Mehrere Anwohner drängen seit Monaten auf eine grundsätzliche Erneuerung der Heizungsanlagen, doch die Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG) lehnt das ab. Grund: Die Stadt sei Eigentümer und müsse über Sanierungsmaßnahmen entscheiden. Bald solle das Haus jedoch verkauft werden.

Die Gasversorgung Greifswald (GVG) und die WVG wiesen gestern die Kritik an ihrem Sicherheitsservice zurück. „Die Gasinstallationen in den Wohnungen werden jährlich durch einen Fachbetrieb einer Prüfung unterzogen“, sagt WVG-Geschäftsführer Klaus-Peter Adomeit. „Sofern Mieter Gasgeruch feststellen, werden umgehend Fachfirmen mit den notwendigen Reparaturen beauftragt.“ Auch Oliver Haarmann, Geschäftsführer der GVG, betont: „Regelmäßig erfolgen technische Kontrollen der verlegten Leitungen. Dennoch sind Leckagen nicht auszuschließen, zumeist durch Erdbauarbeiten verschuldet.“

Die Unternehmen weisen zudem daraufhin, dass das Gas mit einem Warnstoff versetzt ist, der stark riecht. „Die Gaskonzentration in der Luft beträgt daher nur das 0,2-fache der unteren Zündgrenze“, heißt es in einer gemeinsamen Mitteilung von WVG und GVG. Für Horst-Ulrich Frank von der Verbraucherzentrale Mecklenburg-Vorpommern ist das allerdings kein Grund zur Entwarnung: „Wenn der Mieter den Geruch nachts nicht wahrnimmt, weil er schläft, kann es morgens zu spät sein“, sagt der Experte.

Eine Bitte auf Mietminderung von Jana Rahn wies die WVG gestern zurück. Sind die Heizkörper auch in ein, zwei Monaten nicht nutzbar, habe sie laut Mieterverein jedoch ein Recht darauf.

 

aw

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