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Greifswald Gebannt von Robin Hood
Vorpommern Greifswald Gebannt von Robin Hood
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00:00 10.07.2017
Chiaretta Schörnig (Lady Quigley), Anne Greis (Jungfer Marian) und Julius Robin Weigel (Robin Hood) sind in dem Familienstück in der Klosterruine zu sehen. Quelle: Foto: Vincent Leifer
Greifswald

Selbstlos, ritterlich, ein Rächer der Armen und Schwachen: Jeder kennt Robin Hood, den meisterlichen Bogenschützen. Für die Autoren Thomas Finn und Volker Ullmann bestand die Herausforderung deshalb darin, dem Stoff eine eigene Note zu geben. Mit „Robin Hood – König von Sherwood Forest“ präsentierten sie am Samstag in Greifswald eine familienfreundliche Fassung, die doch nichts von der Faszination der alten Legende missen ließ.

Vor der malerischen Kulisse der Klosterruine Eldena entspann sich das Spiel um Gerechtigkeit, Liebe, Verrat, Treue und den Sieg des Guten: Der für vogelfrei erklärte Robin von Loxley schart eine Gruppe Ausgestoßener um sich, um die Pläne des gerissenen Sheriffs von Nottingham zu durchkreuzen: Der Sheriff begehrt den englischen Thron und presst dem Volk das letzte Goldstück ab, während König Richard Löwenherz fern der Heimat im Heiligen Land kämpft. Robin, der auf seine Freunde und die schöne Dame Marian zählen kann, stellt sich ihm entgegen

Rau wie im Mittelalter geht es zur Sache, beeindruckende Kampfszenen bieten die Schauspieler. Auch das berühmte Wettschießen mit Pfeil und Bogen fehlt nicht. Das alles aber in einer erfrischend augenzwinkernden Stimmung: Wer hat schon mal gesehen, wie Robin und seine Gefährten zu einer Rap-Einlage durch den Sherwood Forest marschieren? Das zahlreich erschienene Publikum dankte es mit tosendem Applaus.

„Das Stück ist super!“, sagte die zehnjährige Evelin Goericke. Anja Heitmüller (56) fand die Spielfreude der Darsteller beeindruckend: „Mit wie viel Spaß sie bei der Sache sind! Auch der Gesang war ganz toll.“ Und Heike Balzer (52) erklärte: „Es ist faszinierend, mit welch einfachen Mitteln ganze Welten erschaffen wurden. Die Kinder waren völlig gebannt.“

Philipp Baranyai

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