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Geflügelpest breitet sich weiter aus

Greifswald/Riems Geflügelpest breitet sich weiter aus

Die Rate der positiv getesteten toten Wildvögel soll im Vergleich zur Vogelgrippe H5N1 vor zehn Jahren sehr hoch sein. Der Landkreis hat jetzt alle Geflügelausstellungen in Vorpommern-Greifswald verboten.

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Geflügelpest: Karte von Sperrgebieten in Mecklenburg-Vorpommern.

Quelle: Olaf Maaß

Greifswald/Riems. Die Vogelgrippe verbreitet sich weiter über weite Strecken, wahrscheinlich auch durch Wildvögel. So wurden zum Beispiel in Neu Boltenhagen und Mesekenhagen (Vorpommern-Greifswald) sowie in Sassnitz auf Rügen infizierte Tiere gefunden. „Starke Ausbreitungstendenzen“ sieht der Präsident des Friedrich-Loeffler-Instituts, Thomas C. Mettenleiter. Man stelle eine „beträchtliche Kontamination“ der Umwelt mit dem H5N8-Erreger fest. Die Rate der positiv getesteten toten Wildvögel sei im Vergleich zur Vogelgrippe H5N1 vor zehn Jahren sehr hoch.

 

Problem: Tote, infizierte Wasservögel würden von Räubern wie Füchsen, Mardern oder auch Greifvögeln gefressen. Damit könnte der Erreger weiter verbreitet werden. Bislang gibt es laut Mettenleiter keinen Nachweis, dass Säugetiere an H5N8 erkranken, das gelte auch für Hunde und Katzen. Diese dürfen dennoch in weiten Landesteilen nicht mehr frei umherlaufen. Denn: Die Vierbeiner sollen die Vogelgrippe-Viren nicht verbreiten, etwa weil der Kot infizierter Tiere an den Pfoten oder im Fell haftet.

Zu den Wildvogel-Geflügelpest-Sperrbezirken gehört seit Donnerstag auch die Stadt Stralsund, nachdem bei toten Möwen auf dem Gelände der Volkswerft der Erreger festgestellt worden war.

Wegen der Vogelgrippe hat der Landkreis Vorpommern-Greifswald alle Geflügelausstellungen und Verkaufsveranstaltungen für Geflügel bis auf Weiteres verboten. Als Grund nannte der Kreis die Verbreitung des Erregers und das damit verbundene hohe Eintragsrisiko. Das Verbot gelte wegen der indirekten Verschleppungsgefahren auch für Taubenausstellungen, wie ein Sprecher des Kreises sagte. Tauben fallen nicht unter die Geflügelpestverordnung, da sie bislang noch nie positiv auf den Erreger getestet worden sind.

OZ

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