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00:00 09.09.2013

Überfüllte Strände, eine proppenvolle Innenstadt — Menschen, so weit das Auge reicht. Noch vor wenigen Wochen tobte in Greifswald und Umgebung das blühende Leben. Seit Ende August ist davon aber deutlich weniger zu spüren. Die Suche nach den Gründen gestaltet sich relativ einfach: Es ist vorlesungsfreie Zeit. Wie in Pilgerscharen verließen Tausende Studenten nach ihrer letzten Prüfung Hals über Kopf die Stadt. Ab in den Urlaub, ab zu Mutti, egal, Hauptsache raus hier.

Seither kann man den Eindruck bekommen, in einem typischen Western gelandet zu sein. Fehlt nur noch der Steppenläufer, der über die verlassenen Straßen rollt. An der Europakreuzung stehe ich einem einzigen Passanten gegenüber — wie zwei Schießwütige bei einem Duell. Die Stadt ist leer und ich fühle mich wie ein einsamer Cowboy. Aber es hat auch Vorteile: Einfach mal zur Mensaparty, ohne eine Stunde anzustehen. Sorglos durch die Fußgängerzone schlendern, ohne zwischen rücksichtslosen Radfahrern Slalom zu laufen.

Momentan herrscht die Ruhe vor dem Sturm. Anfang Oktober erobern die Erstis, Zweitis, Drittis,. . . unsere Stadt zurück. Aus allen Teilen der Prärie reiten sie dann ins vorpommersche Eldorado ein.

Aus der Geisterstadt wird eine geistreiche Stadt. Auch ich wechsle dann die Seiten — vom Ferien-Cowboy zum Uni-Indianer, streife mir meine Mokassins über und lausche dem Hörsaal-Ältesten. Möge unser Stamm bald wieder vereint sein. Hugh, ich habe gesprochen.

OZ

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