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Greifswald Geld ist da: „Stralsund“ kann verlegt werden
Vorpommern Greifswald Geld ist da: „Stralsund“ kann verlegt werden
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00:00 02.04.2016
WGW-Geschäftsführer Ralf Pens (l.) übergab eine Spende von 800 Euro an Wolfgang Mante vom Fährschiff-Förderverein. Quelle: Dietrich Butenschön

Das historische Eisenbahnfährschiff „Stralsund“ soll bekanntlich von seinem derzeitigen Liegeplatz im Wolgaster Museumshafen in den benachbarten Stadthafen verlegt werden. Um diese Aufgabe bewältigten zu können, benötigt der Förderverein „Dampf-Eisenbahnfährschiff ,Stralsund‘“ neben dem richtigen Wasserstand vor allem Geld, viel Geld. Zwei Schlepper müssen das Schiff durch die Spitzenhörnbucht und den Peenestrom sowie durch die Brücke zum neuen Liegeplatz bugsieren, zudem wird ein Kran gebraucht, um die Amazonenbrücke anzuheben, für die Zeit der Passage zur Seite zu schwenken und anschließend wieder an ihren alten Platz zu stellen.

Viele Personen haben zur finanziellen Abgesicherung beigetragen.“WGW-Chef Ralf Pens

Da kam die Spende gerade richtig, die gestern Ralf Pens, Geschäftsführer der Wohnungsgenossenschaft Wolgast (WGW), an den Verein übergab. Seit langem, so Pens, sei es in der WGW Tradition, jährlich für die Mitglieder großformatige Wandkalender anfertigen zu lassen und sie ihnen kostenlos zu übergeben. Dabei werde um eine Spende gebeten, und in diesem Jahr seien so gut 1000 Euro zusammengekommen. Davon erhält der Fährschiffverein 800 Euro, der Rest geht an den Tierparkverein.

Ralf Pens erinnerte bei der Übergabe daran, dass die Genossenschaft in den vergangenen Jahren unter anderen die Jugendfeuerwehr Wolgast, den Chor des Runge-Gymnasiums oder den Nachwuchsbereich des Wolgaster Judovereins so unterstützt habe. Wolfgang Mante, Vorsitzender des Fördervereins für das Fährschiff, gab seiner Freude Ausdruck, mit dieser Spende endgültig die nötige finanzielle Grundlage für die Verlegung der „Stralsund“ zu haben. „Einwohner der Stadt, Unternehmen und jetzt auch die Mitglieder der WGW haben dafür gesorgt, dass diese anspruchsvolle Aufgabe finanziell abgesichert ist.“

Allerdings, so Mante, könne das bisher angepeilte Ziel, die Fähre im April in den Stadthafen zu bringen, nicht eingehalten werden. Zu den Hintergründen sagte Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler (parteilos), das Wasser- und Schifffahrtsamt Stralsund habe als weitere Auflage für das Verholen ein Schwimmfähigkeitszeugnis verlangt. „Das werden wir jetzt so schnell wie möglich in Auftrag geben“, so Weigler. „Dann muss die Fähre eben noch den Sommer über im Museumshafen bleiben und wird erst dann an den neuen Liegeplatz gebracht.“ Weigler und Mante gaben sich zuversichtlich, dass es noch in diesem Jahr dazu kommen werde, zumal der Verein alle notwendigen Vorarbeiten geleistet habe.

Weigler kündigte an, dass mit dem Verholen der „Stralsund“ auch der Schlepper „Steppke“ den Museumshafen verlassen solle. „Wir sind mit der Horn-Werft im Gespräch, die ihn zunächst auf ihrem Gelände unterbringen und später instand setzen könnte.“

Von Dietrich Butenschön

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