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Greifswald Genug Freiwillige für die Feuerwehr
Vorpommern Greifswald Genug Freiwillige für die Feuerwehr
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00:00 26.08.2016

Zum 141. Geburtstag der Freiwilligen Feuerwehr in der Hansestadt hat Günter Eggebrecht, Stadtbrandmeister im Ruhestand, an die OZ geschrieben.

Er erinnert daran, dass in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts die Bevölkerung wuchs und sich Industrie ansiedelte. Die Brandgefahr stieg. Am 18. August 1875 stand im Greifswalder Tageblatt:

„Durch Beschluss des Magistrats und des bürgerschaftlichen Kollegiums ist für unsere Stadt eine Neuorganisation unserer Feuerwehreinrichtungen angenommen worden, es soll die allgemeine Löschpflicht der Einwohnerschaft wieder eingeführt werden, dieselbe besteht fast im ganzen Preußischen Staat und ist hier erst durch die noch jetzt in Kraft befindliche Feuerlöschordnung von 1856 aufgehoben worden. Auf Grund dieser Pflicht soll eine Feuerwehr von 150 bis 200 Mann errichtet werden, nebst einer Reserve und Feuerwache in der Nacht, letztere aus der Nachtwachmannschaft gebildet. Die Feuerwehr soll zerfallen in eine Freiwillige und in eine durch Aushebung aus der jüngeren Bürgerschaft gebildete Abteilung. Zur Aushebung soll aber erst dann geschritten werden, wenn die Freiwillige Abteilung die Zahl 150 Mitglieder nicht erreicht.“

Am 21. August 1875 begann um 8 Uhr im Saal des Gasthauses von Michel Ihlenfeldt, Lange Straße 76, die Gründungsversammlung. Sie wurde von dem Apothekenbesitzer Kunstmann, einem Mitglied des Bürgerlichen Kollegiums, geleitet. Es gab genug Freiwillige. Eine Aushebung, also Zwangsverpflichtung, wurde nicht nötig. „Unsere jetzige Organisation des Feuerlöschwesens, welches sich ganz auf der Höhe der Zeit befindet, hat es vermocht, den Einwohnern unserer Stadt ein gewisses Gefühl der Sicherheit zu geben“, schreibt Eggebrecht. „Die bisherigen Führungen unserer Stadt sorgten dafür, dass Berufs- und Freiwillige Feuerwehr alles Notwendige erhielten, um den Brandschutz zu gewährleisten. Auch die Senioren aus Berufs- und Freiwilliger Feuerwehr werden nicht vergessen. Deshalb möchten wir uns im Namen unseres Leiters, Kamerad Stubbe, recht herzlich bei unserer Bürgerschaft bedanken.“

OZ

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